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Microsoft Windows Server 2008 R2

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Microsoft Windows Server 2008 R2
Microsoft Windows Server 2008 R2
Hersteller: Microsoft
Betriebssystem: Windows
Lizenzmodell: Microsoft-EULA
Plattform: x86; x64; IA-64
Sprache: multilingual
Version: NT 6.1

Installation, Freigabe, Clients verbinden

Windows-Praxis: Drucker im Netzwerk einrichten und freigeben

18.09.2012 (aktualisiert) | von Thomas Joos (Autor) 
Thomas Joos ist freiberuflicher IT-Consultant und seit 20 Jahren in der IT tätig. Er schreibt praxisnahe Fachbücher und veröffentlicht in zahlreichen IT-Publikationen wie TecChannel.de und PC Welt. Das Blog von Thomas Joos finden Sie unter thomasjoos.wordpress.com.
Aufmacherbild
In Windows-Netzwerken können Administratoren per Gruppenrichtlinie den Zugriff auf Drucker oder Multifunktionsgeräte einrichten. Die Geräte verbinden sich dann bei der nächsten Anmeldung des Benutzers automatisch. Bei der Druckerfreigabe gilt es jedoch einige Punkte zu beachten.
Wenn Sie einen Server mit Windows Server 2008 R2 auch als Druckserver einsetzen wollen, sollten Sie die Serverrolle Druckdienste über den Servermanager installieren. In diesem Fall werden die notwendigen Verwaltungsprogramme installiert und in der Windows-Firewall die Ausnahmen für freigegebene Drucker eingetragen.
Windows Server 2008 R2 wird mit Druckertreibern geliefert, die unter Windows Server 2003, Windows 2000, Windows XP und Windows Vista und Windows 7 einsetzbar sind. Damit ein Drucker im Netzwerk zur Verfügung gestellt wird, müssen Sie diesen zunächst auf dem Druckserver installieren. Die Installation erfolgt dabei genauso wie die Installation eines lokalen Druckers auf einer Arbeitsstation. Verbinden lassen sich die Drucker dann entweder manuell, über Skripte oder mit Gruppenrichtlinien.

Drucker installieren und freigeben

Wenn Sie einen Drucker lokal auf dem Server installieren, ist ein Druckeranschluss auszuwählen. Sie können hier einen der standardmäßigen lokalen Anschlüsse verwenden oder auch alternativ bei Neuen Anschluss erstellen einen TCP/IP-Port konfigurieren. Damit können Sie auf einen Netzwerkdrucker direkt zugreifen.
Den Drucker müssen Sie dazu direkt an das Netzwerk anschließen und ihm eine IP-Adresse zuweisen. Genau diese IP-Adresse verwenden Sie für den TCP/IP-Port. Wählen Sie als Gerätetyp Generic Network Card, wenn die Netzwerkschnittstelle des Druckers nicht automatisch erkannt wird.
Als Nächstes installieren Sie den Treiber des Druckers so, als ob dieser lokal installiert ist. Anschließend können Sie den Drucker freigeben und verwalten wie normale lokale Drucker. Als Freigabename verwenden Sie eine Kurzform des Druckernamens. Im darauffolgenden Dialogfeld können Sie den Standort des Druckers und einen Kommentar zu diesem angeben. Bei installierten Druckern lassen sich dessen Eigenschaften öffnen, um weitere Einstellungen vorzunehmen. Im zugehörigen Dialogfeld können Sie über eine Reihe von Registerkarten die Detailkonfiguration des Druckers durchführen.
Über die Registerkarte Freigabe konfigurieren Sie den Zugriff auf den Drucker über das Netzwerk. Mit der Option Im Verzeichnis anzeigen legen Sie fest, dass dieser Drucker in Active Directory sichtbar und verfügbar sein soll. Damit können Benutzer nach diesem Drucker suchen und ganz einfach eine Verbindung zu ihm herstellen.
Über die Schaltfläche Zusätzliche Treiber installieren Sie Druckertreiber für andere Windows-Versionen. Das spielt vor allem dann eine Rolle, wenn 32-Bit-Clients auf den Drucker zugreifen können sollen. Diese Druckertreiber werden auf dem Server bereitgehalten. Wenn sich der Benutzer einer älteren Arbeitsstation mit dem Drucker verbindet, wird der Druckertreiber automatisch vom Server geladen.
Über die Registerkarte Sicherheit lassen sich die Zugriffsberechtigungen für Drucker im Netzwerk konfigurieren. Hier gibt es drei Berechtigungen, die standardmäßig zugeordnet werden können:
Drucken - erlaubt die Ausgabe von Dokumenten auf dem Drucker.
Diesen Drucker verwalten - ermöglicht die Veränderung von Druckereinstellungen
Dokumente verwalten - erlaubt die Verwaltung von Warteschlangen und damit beispielsweise das Löschen von Dokumenten aus solchen Warteschlangen.
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