Gesundheit und Ergonomie am Arbeitsplatz

Computer machen krank!

von Bernhard Haluschak, 22.12.2011 (aktualisiert)
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Update: Fazit

Computer machen uns krank - sie sind aber auf der anderen Seite unentbehrliche Werkzeuge, ohne die unsere Arbeitswelt nicht mehr funktionieren würde. Doch kann jeder Anwender etwas gegen die neuzeitlichen "Krankmacher" unternehmen beziehungsweise das von ihnen ausgehende Risiko minimieren. Allerdings sollte man nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern auch die Ursachen eruieren und diese wo immer möglich abstellen.
Häufig werden die Symptome mit teuren Medikamenten bekämpft. Das lindert zwar die Beschwerden, stellt aber die Ursachen nicht ab. Deshalb ist es nicht nur effizienter, sondern auch in Bezug auf die Gesundheit preiswerter, mit entsprechenden Gegenmaßnahmen die Auslöser zu bekämpfen. Dies lässt sich nahezu bei jedem Krankmacher mit wenig Aufwand realisieren - wie unser Beitrag belegt. Dazu gehört bei Verspannungen in erster Line Bewegung. Zusätzlich müssen die belasteten Körperteile in regelmäßigen Abständen geschont beziehungsweise entlastet werden. Monotone Bewegungen können zum Beispiel durch den Einsatz unterschiedlicher Technologien wie kombinierte Tipp-, Touch- und Gestenfunktion vermieden werden.
Darüber hinaus zwingen Richtlinien wie die Bildschirmarbeitsverordnung und das Arbeitschutzgesetz das Einrichten einer gesundheitsfördernden Arbeitsumgebung. Auch ist der Arbeitgeber in die Pflicht genommen, durch einen Betriebsarzt regelmäßige gesundheitliche Untersuchungen im Unternehmen vorzunehmen. Diese können in der Regel auch einen Arbeitsplatz nach ergonomischen Gesichtspunkten bewerten und Tipps geben. Darüber hinaus kann auch jeder selbst darauf achten, ob er Geräte oder Komponenten einsetzt, die auf Ergonomie untersucht wurden. Dazu gibt’s es eine Vielzahl an Prüfzeichen auf die man achten sollte. (hal)
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