Gesundheit und Ergonomie am Arbeitsplatz

Computer machen krank!

11.06.2014 (aktualisiert) | von Bernhard Haluschak (Redaktion) 
Bernhard Haluschak
Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server- und Netzwerk-Umfeld zurück. Besonders reizvoll sind für ihn neue Technologien wie Virtualisierung und Cloud sowie die rasante Evolution von Smartphone und Tablets. Im diesem Kontext ist für den Fachredakteur auch das Thema Security äußerst wichtig. Die kritische Betrachtung der IT  in Form von Tests und das Auseinandersetzen mit dieser sammelte der Technologie-Experte vor seiner journalistischen Laufbahn in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
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Gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung

Neben den direkten schädlichen Einflüssen von Geräten auf die Gesundheit kann auch die Arbeitsumgebung die Körperphysis negativ beeinflussen. Denn nicht nur direkte Krankmacher und Umwelteinflüsse gefährden den Büronutzer, auch das Inventar birgt ein gewisses Gefahrenpotenzial. Hierbei muss der Aspekt der erhöhten Unfallgefahr besonders berücksichtigt werden. So sollte darauf geachtet werden, dass Kabel zu Computern oder anderen elektronischen Geräten und Steckdosenleisten nicht im Weg liegen. Sie sollten nicht lose unter den Schreibtisch befördert werden, denn dort können sie die Beinfreiheit stören und zu Konzentrationsstörungen führen.
Zusätzlich sollten die Verkehrswege - Wege zur Tür und zu Schränken - stets frei begehbar sein. Rollcontainer mit Druckern oder anderen Geräten sollten diese Wege nicht versperren, denn sie könnten durch das ständige Hin- und Herrollen
schnell zum Hindernis werden. Für die Verkehrswege wird eine Breite von zirka 80 Zentimetern empfohlen. Der Platz hinter dem Bürostuhl sollte mindestens 100 Zentimeter betragen, um eine "gesunde" Arbeitsumgebung zuschaffen. Zusätzlich sollte der Zugang zum Fenster frei sein.
Trittsicher: Ein Rollhocker bietet eine sichere Standfläche, um Gegenstände von hohen Schränken herunterzuholen. (Quelle: Wedo)
Trittsicher: Ein Rollhocker bietet eine sichere Standfläche, um Gegenstände von hohen Schränken herunterzuholen. (Quelle: Wedo)
Trittsicher: Ein Rollhocker bietet eine sichere Standfläche, um Gegenstände von hohen Schränken herunterzuholen. (Quelle: Wedo)
Foto: Wedo
Die Oberseiten von Schränken nutzen Mitarbeiter oft als Ablageort für ausgemusterte oder wenig gebrauchte Geräte. Das Hinaufstellen und Herunterholen ist sehr gefährlich und führt häufig zu Unfällen. Hier empfehlen sich Rollhocker, auch als Elefantenfüße bekannt, denn sie bieten eine sichere Standfläche. Noch besser ist es allerdings, solch hoch gelegene Aufbewahrungsorte generell zu vermeiden, indem defekte Geräte - und auch defektes Mobiliar - baldmöglichst repariert oder ersetzt werden.
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