Sommerhitze

Hitzetod - Jeder PC ist gefährdet

von Bernhard Haluschak, 17.08.2006
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Überwachungsmöglichkeiten kritischer Hotspots

Um einen Überblick über die klimatischen Verhältnisse in einem Desktop-PC oder Notebook zu bekommen, sind entsprechende „Monitoring-Tools“ sehr hilfreich. Je nach Hersteller sind diese im Lieferumfang enthalten. Sind keine solchen Utilities verfügbar, kann man auf Tools zurückgreifen. Dazu gehört zum Beispiel der SpeedFan von Alfredo Milani Comparetti in der aktuellen Version 4.29. Dieses 1,4 MByte große Programm informiert über die vom System gelieferten Parameter wie Temperaturen und Lüfterdrehzahlen sowie weitere Hardware-Informationen.
SpeedFan: Das Freeware-Tool zeigt neben diversen Temperaturen wie CPU, Festplatte oder Mainboard auch die Drehzahlen der installierten Lüfter an sowie die Höhe der verschiedenen Versorgungsspannungen.
SpeedFan: Das Freeware-Tool zeigt neben diversen Temperaturen wie CPU, Festplatte oder Mainboard auch die Drehzahlen der installierten Lüfter an sowie die Höhe der verschiedenen Versorgungsspannungen.
SpeedFan: Das Freeware-Tool zeigt neben diversen Temperaturen wie CPU, Festplatte oder Mainboard auch die Drehzahlen der installierten Lüfter an sowie die Höhe der verschiedenen Versorgungsspannungen.
Ein weiteres nützliches Utility ist der HDD Thermometer von RSD Software in der Version 1.3. Dieses Tool beschränkt sich auf die Temperaturanzeige von Festplatten über die standardisierte SMART-Funktion der Festplatten.
Im Server-Bereich bieten nahezu alle Hersteller solcher Systeme die Möglichkeit, per Remote auf das System zuzugreifen und die Informationen abzurufen. Dies geschieht entweder über einen installierten so genannten Agenten oder über einen Remote-Management-Controller. Letzterer sammelt „lokal“ alle wichtigen Parameter und kann diese auch bei ausgeschaltetem System dem Nutzer zur Fehleranalyse zur Verfügung stellen.
Auch im Desktop-Business-Bereich hat Intel jüngst mit IAMT und der vPro-Plattform ein Managementkonzept vorgestellt, das es ermöglicht, Office-PCs über eine zentrale Konsole zu überwachen und zu verwalten. Dies bezieht auch das Temperatur- und Lüfter-Monitoring mit ein. Bei diesen Business-Systemen erhält der Administrator bei kritischen Situationen wie Lüfterausfall und Überschreitung eines Temperaturlimits eine Warnmeldung auf der Kontrollkonsole. Auch eine E-Mail- oder eine SMS-Zustellung, die das Kontrollsystem auslöst, ist möglich.
Unsere Messungen ergeben, dass die angezeigten Lüfter- und Temperaturwerte mit unseren Messergebnissen korrelieren. Somit lassen sich die internen Sensoren mittels geeigneter Software nutzen, um die Temperatur von CPU, HDD, Grafikkarte und Mainboard sinnvoll zu überwachen. Die Lüfter lassen sich auf diese Weise ebenfalls kontrollieren und gegebenenfalls auch regeln.
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