Test: Centrino-Notebooks mit 15-Zoll-Display

von Malte Jeschke, 08.07.2005 (aktualisiert)
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Update: Fazit

Könnte man aus allen getesteten Geräten die jeweils besten Eigenschaften entnehmen und daraus ein Ideal-Notebook kreieren, so gäbe es nichts mehr zu kritisieren: perfekter Desktop-Ersatz und mobiler Langläufer in einem. Nur vereint keines der Centrino-Notebooks alle Attribute. Einen oder zwei Ausrutscher leisten sich alle. Zudem ist nach wie vor auch mit Centrino eine Priorisierung der gewünschten Eigenschaften notwendig, um das für die eigenen Anforderungen beste Gerät zu bekommen.
Trotz 15-Zoll-Vorgabe lässt sich auch Mobilität unterschiedlich definieren. Das Dell Latitude D810 bietet viel Leistung und lange Laufzeiten dank eines großen Akkus. Seine Physis lädt jedoch nicht zur ständigen Mitnahme ein. Beim Samsung vereinen sich geringes Gewicht und Volumen zu einem fühlbaren Vorteil, ebenso wie die serienmäßige Mitlieferung eines Zusatzakkus. Die Toshibas überzeugen durch solide Hardware-Qualität und guten Laufzeiten in Einzeldisziplinen. Die Ladezeiten im Betrieb und einige Detailschwächen verderben den beiden jedoch eine bessere Wertung. Das Acer TravelMate 8005LMi überzeugt durch seine hohen Leistungswerte und die gute Ausstattung. Den Tribut für diese Faktoren muss man in geringerer Laufzeit zollen, die Ergebnisse sind angesichts der Leistung dennoch befriedigend. Fujitsu Siemens hält bei beiden Modellen die Fahne der Modularität hoch und verdient dafür Punkte. Lange Ladezeiten trüben hingegen die Mobilitätswertung. Das IBM Thinkpad R50 generiert seine Bewertung nicht über hohe Benchmark-Ergebnisse. Diese sind eher durchschnittlich, besser gefallen die Ausstattungsdetails und die Utilities, die zum Thinkvantage-Konzept gehören. Das HP Compaq nx6110 richtet sich an den preisbewussten Business-Anwender. Das Preisbewusstsein spürt man insbesondere beim Display, dessen Qualität nicht überzeugt. Tastatur und Verarbeitung sind hingegen von befriedigender Güte, ebenso wie die Leistung. Dauerläuferqualitäten bringt das nx6110 allerdings nicht mit.
In unserer tecDaten-Tabelle können Sie die Werte in den Einzeldisziplinen vergleichen und die Benotung nach ihren Anforderungen gewichten.
Generell sollte man bei den Gerätepreisen die unterschiedlichen Konfigurationsmöglichkeiten der Hersteller beachten. Die Einstiegsmodelle der teuren Geräte liegen beispielsweise nicht weit von denen der günstigeren Notebooks entfernt. Abseits der reinen Hardware-Ausstattung sollte man unbedingt die serienmäßigen Garantie- und Service-Leistungen berücksichtigen. Je nach Hersteller kommen hier für eine längere Garantie noch deutliche Aufpreise hinzu. (mje)
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