Mobile Speichermedien
Microdrive
Mit bis zu 1 GByte gehört das Microdrive von IBM in Sachen Kapazität zu den großen Wechselmedien für den mobilen Einsatz. Dies gilt nicht für den Formfaktor, die Abmessungen entsprechenden mit 42,8 x 36,4 x 5 mm dem Standard CF+ Typ II. Einige Digitalkameras wie beispielsweise die Canon EOS-1D oder die Olympus E-20P sind mit einem entsprechenden Steckplatz ausgerüstet. Über einen Adapter findet das IBM Medium auch in PC-Card-Steckplätzen vom Typ II ein Zuhause.

Microdrive: Speicherkapazitäten von 340 MByte bis 1 GByte machen den Winzling zum mobilen Speicherriesen.
Da eine ständig rotierende Festplatte in mobilen Geräten auf Grund der Leistungsaufnahme nur bedingt Sinn machen würde, bedient sich IBM beim Microdrive einer besonderen Technik. Adaptive Battery Life Extender heißt das Verfahren, das die Zugriffsmuster kontrolliert und dementsprechend nach statistischen Methoden die einzelnen Komponenten des Microdrive deaktiviert. In Sachen Schockresistenz liegt die kleine Festplatte etwas unter den Flash-Speichern, aber immer noch deutlich über ihren großen Verwandten. Im Betrieb ist sie laut IBM für bis zu 175 G gut, im Ruhezustand dürfen es 1500 G sein.
Fazit: Das Microdrive führt unter den mobilen Speichermedien eher eine Schattendasein. Der Preis pro Megabyte ist mit rund 40 Cent günstiger als die verbreiteten Flash-Medien. Das 1-GByte-Modell kostet mit 330 Euro aber etwa das fünffache eines CompactFlash-Mediums.
Produkt | Microdrive |
|---|---|
Hersteller | |
340 MByte | 150 Euro |
512 MByte | 199 Euro |
1024 MByte | 330 Euro |
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