13,3-Zoll-Business-Notebook mit Solid State Disk

Test: Lenovo ThinkPad X300 – 13-Zoll-Notebook mit 1,5 Kilogramm

von Malte Jeschke, 26.05.2008
Aufmacherbild
Mit dem ThinkPad X300 präsentiert Lenovo ein Business-Notebook der 13-Zoll-Klasse. Das 13,3-Zoll-Display mit 1440er-Auflösung sowie eine Solid State Disk statt einer Festplatte sind vielversprechende Zutaten des Lenovo ThinkPads. In einem ausführlichen Test muss das ThinkPad X300 sein Können in Sachen Leistung und Laufzeit unter Beweis stellen.
Das X300 ist nach Lenovos eigenem Bekunden das bisher flachste und leichteste ThinkPad. Trotz dieser – zumindest für ThinkPads – gültigen Superlative möchte man bei dem 13-Zoll-Notebook den vollen Funktionsumfang eines Business-Notebooks liefern. An besonderen Ausstattungsmerkmalen mangelt es dem Notebook in keinem Fall. Dazu zählt der wohl bislang mit 7 mm flachste interne DVD-Brenner, die Solid State Disk mit 64 GByte Kapazität sowie das matte 13,3-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1440 x 900 Bildpunkten. Üblicherweise müssen sich 13-Zoll-Anwender mit 1280 x 800 Bildpunkten bescheiden und in der Regel in eine spiegelnde Anzeigeeinheit schauen.
Lenovo ThinkPad X300: Das 13,3-Zoll-Display arbeitet mit WXGA+-Auflösung und LED-Hintergrundbeleuchtung.
Lenovo ThinkPad X300: Das 13,3-Zoll-Display arbeitet mit WXGA+-Auflösung und LED-Hintergrundbeleuchtung.
Lenovo ThinkPad X300: Das 13,3-Zoll-Display arbeitet mit WXGA+-Auflösung und LED-Hintergrundbeleuchtung.
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Ausstattung

Zum Test hat uns das Modell 647814G des ThinkPad X300 erreicht. Der offizielle Preis liegt zum Testzeitpunkt bei 2544 Euro. Für einen Aufschlag von etwas unter 200 Euro ist zudem eine Variante mit integriertem HSDPA-Modem erhältlich. Der Slot für die SIM-Karte verbirgt sich unter dem Akku.
Um die Rechenleistung kümmert sich im ThinkPad X300 ein Intel Core 2 Duo SL7100. Der bei Intel nicht offiziell gelistete Prozessor arbeitet mit maximal 1,2 GHz und einem FSB von 800 MHz und verfügt über 4 MByte L2-Cache. Im Testmodell hat der Prozessor Zugriff auf 2 GByte DDR-SDRAM, organisiert in zwei Modulen.
Direktzugriff: Die 2 GByte DDR-SDRAM kommen in zwei Modulen und liegen gemeinsam mit dem WLAN-Modul gut zugänglich unter einer gemeinsamen Abdeckung.
Direktzugriff: Die 2 GByte DDR-SDRAM kommen in zwei Modulen und liegen gemeinsam mit dem WLAN-Modul gut zugänglich unter einer gemeinsamen Abdeckung.
Direktzugriff: Die 2 GByte DDR-SDRAM kommen in zwei Modulen und liegen gemeinsam mit dem WLAN-Modul gut zugänglich unter einer gemeinsamen Abdeckung.
Das 13,3-Zoll-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung arbeitet mit WXGA+-Auflösung (1440 x 900). Wie es sich für die anvisierte Zielgruppe gehört, handelt es sich um ein nicht spiegelndes Display. Für die Ansteuerung ist Intels integrierte Einheit GMA X3100 zuständig.
Wird ein Notebook mit den Attributen „flach“ und „leicht“ versehen, geht dies üblicherweise mit gewissen Einschränkungen in puncto Schnittstellen einher. Mit drei USB-Ports bietet das X300 zumindest eine solide Grundausstattung. Externe Displays steuert das Notebook via VGA-Anschluss an. Auf ein 1394-Interface muss man verzichten, ebenso wie auf einen Docking-Anschluss – für ThinkPad-Anwender ungewohnt.
Geräte, die mit Solid State Disk kommen, sind bekanntermaßen immer etwas teurer als ihre „traditionellen“ Pendants. Lenovo bietet das X300 ausschließlich mit SSD an, so gesehen existiert kein direkter Vergleich, andernorts werden aber schon mal um die 700 Euro Aufpreis für die Solid-State-Variante mit 64 GByte berechnet. Unter diesem Gesichtspunkt mag der Listenpreis für das Testmodell von 2544 Euro nicht unbedingt günstig, aber zumindest angemessen erscheinen. Wie es sich für ein richtiges Business-Notebook geziemt, trägt das X300 das Centrino-vPro-Logo und tut damit die Unterstützung von Intels vPro-Technologie kund.
Linkslastig: Zwei der drei USB-Ports befinden sich an der linken Gehäuseseite.
Linkslastig: Zwei der drei USB-Ports befinden sich an der linken Gehäuseseite.
Linkslastig: Zwei der drei USB-Ports befinden sich an der linken Gehäuseseite.
Im WLAN funkt das X300 gemäß 802.11a/g/n mithilfe von Intels aktuellem Modul 4965AGN. Kabelgebunden bietet das Notebook Gbit-LAN-Unterstützung. Am oberen Rand des Displaydeckels befindet sich neben der bekannten ThinkPad-Tastaturbeleuchtung eine integrierte Webcam. In Sachen Sicherheitsausstattung bringt es einen integrierten Fingerprint-Sensor mit.
Als Betriebssystem ist Windows Vista Business vorinstalliert. Lenovo gewährt auf das Notebook eine dreijährige Garantie, die Standardgarantie auf den Akku beträgt ein Jahr.
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Malte Jeschke
26.05.08 09:31

Test: Lenovo ThinkPad X300 ? 13-Zoll-Notebook mit 1,5 Kilogramm
Notebooks mit den Prädikaten superleicht oder superflach erfordern vom Anwender meist ein gehöriges
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