45-nm-Prozessoren für die Santa-Rosa-Plattform

Centrino 2008: Neue Prozessoren für Notebooks

von Malte Jeschke, 07.01.2008
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Aufmacher
In Servern und Desktops hat Intel die 45-nm-Prozessoren bereits eingeführt. Jetzt halten die Penryn-Prozessoren auch in der mobilen Centrino-Plattform Einzug. Einmal mehr soll sich damit die Mixtur aus Laufzeit und Leistung verbessern.
Intel erneuert beinahe schon traditionell zwischen einem echten Generationswechsel seine Notebook-Plattform Centrino. Im Mai 2007 hatte Intel die sogenannte Santa Rosa Plattform auf Basis der bis dato aktuellen Core-2-Duo-Prozessoren mit 800 MHz FSB eingeführt. Jetzt halten die neuen Core-2-Duo-Prozessoren (Codename Penryn) mit 45 nm Strukturbreite in der Notebook-Plattform Einzug.
In Sachen Centrino kann Intel wohl mit Fug und Recht von einem erfolgreichen Plattform-Marketing sprechen. Was in anderen Segmenten nicht funktioniert, klappt hier augenscheinlich – und das schon seit 2003. Wer ein Intel-basiertes Notebook meint, spricht von Centrino. Dabei werden im Volksmund auch schon mal Notebooks mit Centrino bezeichnet, die diese Auszeichnung eigentlich nicht offiziell verdienen, sondern lediglich eine Intel-CPU ihr Eigen nennen.
Die schlichte Markenkennung Centrino bringt aber gerade bei technologischen Generationswechseln den Nachteil mit sich, dass nicht auf Anhieb erkennbar ist, welche Ausbaustufe sich hinter der Bezeichnung verbirgt. Es existiert keine generationsorientierte Nummerierung, die Logos helfen da ebenfalls nicht konkret weiter.
Es existieren bis dato drei unterschiedliche Ausführungen der optischen Kennzeichnung. Das schlichte Centrino-Logo ohne Zusatz, das Logo mit dem Kürzel „Duo“, hinter dem sich seit dem Intel Core Duo die Doppelkernprozessoren zu erkennen geben sowie das Centrino-Pro-Logo. Letzteres wurde mit der Santa-Rosa-Plattform und der dazugehörigen optionalen Unterstützung von Intels vPro-Technologie eingeführt. Der seinerzeit vermittelte Eindruck, dass sich damit nun Consumer- und Business-Notebooks per Logo unterscheiden ließen, bewahrheitete sich in der Praxis nicht. Längst nicht jedes ausgewiesene Business-Notebook unterstützt vPro und darf sich deshalb auch nicht mit dem entsprechenden Logo schmücken. Im Alltag haben Endkunden wohl die Namenszusätze wie „Duo“ oder „Pro“ mehr hin- als wahrgenommen.
In Zukunft möchte man sich bei Intel auf zwei Logos beschränken und unterscheidet nur noch zwischen mit und ohne vPro-Unterstützung. Letztere Version trägt dann einfach „vPro“ im Logo.
Logistik: Die neue Kennzeichnung (rechts) beschränkt sich auf die Ausweisung der vPro-Unterstützung. (Quelle: Intel)
Logistik: Die neue Kennzeichnung (rechts) beschränkt sich auf die Ausweisung der vPro-Unterstützung. (Quelle: Intel)
Logistik: Die neue Kennzeichnung (rechts) beschränkt sich auf die Ausweisung der vPro-Unterstützung. (Quelle: Intel)
Die Einführung der 45-nm-Prozessoren begann bei Intel 2007 mit den Xeon-Prozessoren. Der Beitrag Intel 45-nm-Quad-Core: die neue Xeon-Generation Harpertown im Test liefert Ihnen einen Überblick über die Leistungsfähigkeit der CPUs. Die Performance der Desktop-Pendants vergleicht der Test: Core 2 Extreme QX9650 mit Penryn-Architektur . Was sich mit Intels vPro-Technologie bewerkstelligen lässt, verrät Ihnen der Beitrag Test: Das leistet Intels vPro in der Praxis.
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