Erster Test: Logitech Laser-Maus mit zwei Rädern und Motor

25.08.2006
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Free Spin durch Motorkraft

Im "Klick-to-Klick-Modus“ rastet das Scrollrad wie gewohnt fühl- und hörbar nach jeder Drehung ein und der Anwender kann präzise beispielsweise in Dokumenten oder Websites scrollen. Im neuen "Free-Spin-Modus“ wird die Einrastfunktion deaktiviert. Jetzt kann man wahlweise ebenfalls langsam in einem Dokument scrollen oder das Scrollrad schneller drehen. Ganz schnell in einem Dokument scrollen ist ebenfalls möglich: Dazu setzt man einfach mehr Kraft beim Drehen des Scrollrades ein und es dreht auch dann weiter, wenn man es loslässt. Insgesamt dreht das Mausrad dann bis zu sieben Sekunden selbstständig. In der Zeit kann beispielsweise in Excel mehrere tausend Zeilen weit gescrollt werden, ohne die Tastatur zu benötigen.
Mit Motor: Im Free-Spin-Modus hält ein Motor das Scrollrad in Schwung.
Mit Motor: Im Free-Spin-Modus hält ein Motor das Scrollrad in Schwung.
Mit Motor: Im Free-Spin-Modus hält ein Motor das Scrollrad in Schwung.
Das Wechseln zwischen den beiden Modi geschieht per Klick auf das Mausrad. Dabei gibt das Mausrad ein spürbares Signal von sich, damit man erkennt, dass der Modus gewechselt wurde. Alternativ schaltet das Mausrad aber auch automatisch von einem Modus in den nächsten, wenn der Anwender für längere Zeit das Mausrad bedient. Diese Funktion bezeichnet Logitech als Smartshift-Technologie und sie lässt sich über die mitgelieferte Setpoint-Software aktivieren und deaktivieren. Auf Wunsch kann der Anwender hier auch festlegen, dass bei bestimmten Anwendungen generell der Free- Spin-Modus und bei anderen der Klick-to-Klick-Modus eingeschaltet werden soll.
Platzmangel: Durch die zwei Räder und den Motor geht es in der Maus ganz schön eng her.
Platzmangel: Durch die zwei Räder und den Motor geht es in der Maus ganz schön eng her.
Platzmangel: Durch die zwei Räder und den Motor geht es in der Maus ganz schön eng her.
Um das Microgear Precision Scroll Wheel zu realisieren, musste Logitech das (Maus)Rad neu erfinden. Das war laut Angaben des Unternehmens deshalb notwendig, weil sich schon bei der Entwicklung früh zeigte, dass der bisher in Mäusen verwendete 2,4 Gramm schwere Mausrad-Mechanismus ungeeignet war. Also entwarf Logitech einen 14 Gramm schweren Mechanismus inklusive eines Mini-Motors. Ein elektrischer Schalter sorgt im Betrieb dafür, dass über Smartshift beim Umschalten in eine Applikation vom Free-Spin- in den Klick-to-Klick-Modus geschaltet wird und umgekehrt.
Im Vergleich zur MX 1000 wurde bei der MX Revolution auch dezent das Design der Maus geändert und optimiert. Hinzu kommt eine neue "One Touch Search"-Taste auf dem Gehäuse und diverse weitere Extras. Ob die neue Logitech-Maus erneut das Potenzial für einen Kassenschlager hat lesen Sie aktuell in einem außergewöhnlich umfangreichen Test bei unserer Schwesterzeitschrift PCWelt. (ala)
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