Linux-Installation mit apt

von Jürgen Donauer, 21.06.2005
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Aufmacher
Das Installieren von Software unter Linux kann nervig sein. Der Versuch endet oft in einer Liste an nicht erfüllten Abhängigkeiten. Mit dem Tool apt werden Updates und Installation zum Kinderspiel.
apt ist ein Paketmanager und steht für Advanced Packaging Tool. Ursprünglich von Debian entwickelt, ist es mittlerweile auf viele andere Distributionen portiert. Zwei große Vorteile bringt dieses Tool mit. Zum einen ist keine grafische Oberfläche notwendig, zum anderen ist es die Automatisierbarkeit. apt ist ein Kommandozeilenprogramm, das sich wie jedes andere auch in Scripts oder cronjobs einbinden lässt.
apt hält eine Liste aller verfügbaren Pakete lokal vor. Dieses so genannte Repository wird über das Internet aktualisiert. Auch die Installationen laufen in der Regel über das Internet ab. Wollen Sie nun über den Paketverwalter ein Programm installieren, verbindet sich apt zu einem Server, lädt das Paket herunter und spielt es ein. Sind nicht alle Abhängigkeiten erfüllt, erledigt das der Paketmanager für Sie. Das Programm fragt nach, ob Sie die zusätzlichen Pakete installieren möchten. Bejahen Sie das, zieht apt diese auch aus dem Internet und spielt sie auf dem System ein.
Auf der nächsten Seite: Installation und Grundkonfiguration
 
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