TCP/IP-Tuning für Linux

von Mike Hartmann, 31.03.2005
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Aufmacher
Eine wachsende Zahl von Anwendern surft über einen schnellen DSL-Zugang. Wir zeigen, wie Sie noch mehr aus dem Breitbandanschluss herausholen - durch etwas Tuning und mit kostenlosen Zusatzdiensten.
Die Datenraten, mit denen Provider für ihren DSL-Zugang werben, verheißen Geschwindigkeit satt: Aktuelle DSL-Angebote erreichen zurzeit bis zu fünf Mbit/s Downstream und 512 Kbit/s Upstream.
Was davon effektiv übrig bleibt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Anbindung des eigenen ISPs, des angesprochenen Servers oder schlicht der Entfernung von der Vermittlungsstelle. Hinzu kommt der Protokoll-Overhead, der mit übertragen werden muss. Als Faustregel rechnet man bei einer guten Anbindung mit höchstens 87 Prozent der theoretisch erzielbaren Bandbreite.
Um möglichst nah an den Maximalwert heranzukommen, lohnt ein Blick auf verschiedene TCP/IP-Einstellungen. Die notwendigen Angaben müssen die User selbst eintragen, was entsprechendes Wissen voraussetzt. Wir verraten, welche Parameter sich für Tuning-Maßnahmen eignen, was sie bewirken und wie sie zusammenhängen.
Auf der nächsten Seite: Maximum Transfer Unit (MTU)
 
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