Test: Webbrowser für Linux
Neu: Konqueror 2.2.2
Aus dem Portfolio des KDE2 stammt das Multifunktions-Tool Konqueror. Es dient im K Desktop Environment nicht nur als Browser, sondern auch als Dateimanager und Viewer für KOffice-, Text- und Grafik-Files. Um den Konqueror zu nutzen, muss man jedoch nicht das komplette KDE2 installieren. Der Browser selbst findet sich im kdebase-Package, daneben benötigt er noch Qt sowie die KDE-Libraries. Je nach Distribution und GUI ergibt sich damit ein Installationsumfang von bis zu 50 MByte. Der von uns getestete Konqueror entstammt dem Anfang Dezember 2001 erschienenen KDE 2.2.2.

Nachholbedarf: Der Konqueror wartet mit einer beeindruckenden Funktionsvielfalt auf, hat aber in Sachen Standardunterstützung stellenweise noch Defizite.
Hinsichtlich der Unterstützung von Webstandards vermittelt der Browser derzeit noch den Eindruck einer Baustelle. Er unterstützt zwar inzwischen fast alle HTML-4.0-Features, CSS1 sowie teilweise CSS2. Mit XML-Support kann er dagegen bislang noch nicht aufwarten. Diese Einschränkung fällt beim Browsen jedoch kaum ins Gewicht, da bislang nur wenige Sites die entsprechenden Features ausreizen. Viel unangenehmer machen sich die immer noch unausgereiften Javascript-Fähigkeiten von Konqueror bemerkbar.
Produkt | Konqueror 2.2.2 |
|---|---|
Hersteller | |
Preis | Kostenlos |
Download | http://www.kde.org (26,7 MByte) |
Voraussetzungen | |
Hardware | Festplatte minimal 50 MByte |
Betriebssystem | Linux 2.x |
Alle Details und die Wertung finden Sie in unserer tecDaten-Tabelle.
Inhalt dieses Artikels
Links zum Thema



PDF
eBook




