Test: Mainboards mit Intel-915-Chipsatz

von KLAUS LAENGER , 23.12.2004 (aktualisiert)
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Stromversorgung und Leistungsaufnahme

Auf jeden Fall sollte man beim Kauf eines 915er-Boards auch den Preis für ein neues Netzteil einkalkulieren. Denn die neuen Platinen unterstützen zwar prinzipiell noch herkömmliche ATX-Netzteile, empfohlen werden aber ATX-Netzteile mit 24-poligem Stromstecker oder die allerdings kostspieligen EPS-Netzteile. Der Grund dafür liegt im gewaltigen Leistungsbedarf der schnellen Prescott-Prozessoren und leistungsfähiger PCI-Express-Grafikkarten. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie im Artikel Netzteile: Die neuen Standards für PC und Server.
Generationswechsel: Netzteile mit 24-poligem Versorgungsstecker sind die Empfehlung für die neuen Mainboards.
Generationswechsel: Netzteile mit 24-poligem Versorgungsstecker sind die Empfehlung für die neuen Mainboards.
Generationswechsel: Netzteile mit 24-poligem Versorgungsstecker sind die Empfehlung für die neuen Mainboards.
In unserem Test haben wir an den Testplattformen bei 3D-Benchmarks bis zu 340 Watt gemessen. Aber selbst im "Leerlauf" lag die Leistungsaufnahme unserer Testkandidaten zwischen 155 und 203 Watt. Wer aus irgendwelchen Gründen - etwa wegen dazu inkompatibler Branchen-Software - dauerhaft auf Hyper-Threading verzichten will oder muss, sollte Windows XP auf jeden Fall installieren, nachdem diese Funktion im BIOS-Setup deaktiviert wurde. Denn sonst wird bei der Installation der Multiprozessor-Kernel verwendet, der den Pentium 4 bei abgeschaltetem Hyper-Threading und niedriger CPU-Last nicht in den HLT-Modus gehen lässt. Stattdessen läuft die CPU mit voller Leistung weiter und benötigt etwa 50 Watt mehr. Verantwortlich für dieses Verhalten ist laut Intel ein Bug in Windows XP.
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