Betatest: Pentium 4 mit RIMM3200-Speichern

Einer der größten Kostenfaktoren bei Rambus-Systemen war bisher die Notwendigkeit, Speichermodule immer paarweise zu verbauen. Rambus-Module nach 'RIMM3200' sollen das ändern - aber stimmt dabei die Performance noch?
Was da eindrucksvoll "RIMM3200" genannt wird, ist nichts weiter als eine Integration der Speicher von zwei PC800-Modulen auf einem RIMM. An der Organisation hat sich nichts geändert, nur die Bestückung wird einfacher. Es handelt sich dabei weiterhin um Rambus-Speicher, die Verwechslungsgefahr mit dem umstrittenen PC3200 (mit DDR-400-Technologie) ist wohl beabsichtigt
Bis dato musste man für ein PC-System mit Rambus-Speicher immer mindestens zwei Module verbauen - und zwei 128 MByte-Riegel sind auch bei den gegenwärtig niedrigen Rambus-Preisen nun mal teurer als ein 256-MByte-Modul. Dazu kommt erhöhter Fertigungs- und Testaufwand und das gegenüber einem RIMM verdoppelte Ausfall-Risiko. Alles Dinge, mit denen sich PC-Hersteller nicht gerne herumschlagen.
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