BTX statt ATX: Radikaler Neuanfang für PCs

Schon Mitte 2004 wird der neue BTX-Formfaktor für Desktop-Rechner den ATX-Standard ablösen. Das bedeutet: neue Mainboards, neue Gehäuse und neue Netzteile. Investitionen in aktuelle PCs führen daher in eine Sackgasse.
Die Balanced-Technology-Extended-Spezifikation, Codename "Big Water", basiert auf Standards, die es ermöglichen sollen, zukünftig PC-Systeme effizienter zu entwickeln. In den neuen BTX-Vorgaben werden besonders die thermische Belastung, der Stromverbrauch, die Geräuschentwicklung, die elektromagnetische Verträglichkeit und die Anordnung der Komponenten berücksichtigt.
Der im September 2003 verabschiedete BTX-Standard Version 1.0 deckt in erster Linie Desktop- und kompakte Systeme ab - eignet sich aber auch als Vorlage für große erweiterbare Tower-Systeme. Bei der Definition der Standards legten die Entwickler besonderen Fokus auf Technologien wie PCI Express und Serial-ATA.
Ein neuer Standard bedeutet in der Regel auch Komponentenwechsel und somit Kosten. Bei einem Umstieg auf BTX müssen mehrere Komponenten ausgetauscht werden. Neben dem Mainboard benötigt der Anwender ein entsprechendes Gehäuse und Netzteil sowie ein geeignetes Prozessor-Kühlungssystem. Welche Änderungen und Innovationen der neue BTX-Standard für die zukünftigen Rechnersysteme bringt, erläutern wir ausführlich in diesem Artikel. Erste Designstudien stellte Intel bereits auf dem Intel Developer Forum im September 2003 und Februar 2004 vor.
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