IPCop - Die Profi-Linux-Firewall-Distribution

von Juergen Donauer, 15.12.2005
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Fazit

IPCop eignet sich ausgezeichnet als Mehrzwecksystem, zumal es sich auch von Linux-Laien komfortabel einrichten und administrieren lässt. Die kostenlose Verfügbarkeit fällt dabei ebenfalls positiv auf. Interessant sind auch die Add-ons zu IPCop, separat entwickelte Module, die sich in das Betriebssystem integrieren lassen. Zum Beispiel Copfilter, der Viren und Spam aus E-Mails und dem Web aussortiert. Ein Blick in die Add-on-Liste des Betriebssystems kann auf keinen Fall schaden. Installationsanleitungen gibt es auf den jeweiligen Projektseiten.
Allerdings muss sich ein Administrator, der das System in Produktivumgebungen einsetzen möchte, ein paar Dinge vor Augen halten. Sollte etwas schief gehen, wird er alleine dafür verantwortlich sein und kann die Entwickler von IPCop nicht vor den Kadi ziehen. Weiterhin verzeichnet das System derzeit 37 bekannte und offene Bugs. Ob der eine oder andere Bug relevant für den Einsatz der Software in bestimmten Umgebungen ist, muss der Einzelne selbst entscheiden.
Den Bug-Report lesen Sie auf der Startseite von IPCop.org. Dort finden Sie Dokumentationen und FAQs, welche die meisten Fragen abdecken. Es schadet auch nichts, ab und an einen Blick in die Advisories der Entwickler zu werfen. Support können Sie über Mailing-Listen oder Support-Forums für IPCop bekommen. Scheuen Sie sich nicht, Fragen an die Community zu stellen. Bekanntlich gibt es keine dummen Fragen, nur dumme Antworten. Wird die Frage nicht in den FAQs beantwortet, hilft Ihnen sicher der eine oder andere Linux-Crack aus der Patsche, solange Sie freundlich fragen. (jdo)
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