Service Pack 1 mit Windows-Server-2012-Support

Microsoft System Center 2012 SP1 offiziell verfügbar

Malte Jeschke


Malte Jeschke ist Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.


 
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Foto: Microsoft
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Microsoft hat heute die Verfügbarkeit von System Center 2012 SP1 angekündigt. Damit kann die Management-Lösung nun auch mit Windows Server 2012 umgehen. Zudem wird der Cloud-Dienst Windows Intune in die zentrale Verwaltung integriert.
Kurz vor Weihnachten 2012 hat Microsoft das System Center 2012 in der finalen Version für TechNet- oder MSDN-Abonnenten zum Download zur Verfügung gestellt. Jetzt wurde die allgemeine Verfügbarkeit für Kunden bekannt gegeben.
Die zentrale Neuerung in Service Pack 1 für die verschiedenen System-Center-Produkte ist die Unterstützung für Windows Server 2012. Ohne das SP1 ist keines der System-Center-Produkte mit dem neuen Serverbetriebssystem kompatibel.
Darüber hinaus wird System Center 2012 durch das SP1 für SQL Server 2012 fit gemacht. Das heißt, Sie können mit der Aktualisierung die verschiedenen Datenbanken der System-Center-Produkte auch auf Servern mit SQL Server 2012 betreiben. Zudem arbeiten nach der Aktualisierung die verschiedenen System-Center-Produkte optimal mit den neuen Windows-Azure-Funktionen zusammen,
So unterstützt das Service Pack 1 das auf Windows Azure basierende Tool Global Service Monitor. Dieser stellt die Leistungsmessung bei Internetanwendungen aus Nutzersicht zur Verfügung. Interessierte Admins finden hier eine Testversion.
Wer Vorgänger-Produkte wie beispielsweise den System Center Virtual Machine Manager eingesetzt hat, sollte die Lizenzkosten berücksichtigen, hier kann sich durchaus eine Änderung ergeben.
Apropos Virtual Machine Manager, mit SP1 bietet dieser die Möglichkeit VHD-Dateien in VHDX, den neuen Festplattenstandard für virtuelle Festplatten in Windows Server 2012, zu konvertieren. VHDX-Dateien dürfen maximal 64 TByte große sein, bei VHD-Dateien ist bei 2 TByte Schluss. Ab dem SP1 für System Center Virtual Machine Manager 2012 können Sie virtuelle Switches in Windows Server 2012 über mehrere Hosts hinweg verwalten und sehen auch, welche physischen Netzwerkkarten den verschiedenen Switchports und virtuellen Servern zugewiesen sind.
Der Data Protection Manager 2012 arbeitet mit SP1 mit der neuen Deduplizierungstechnik von Windows Server 2012 zusammen. Zudem ist nun eine Unterstützung des Online-Backup-Dienstes Windows Azure Online-Backup gegeben.
Mit dem Service Pack 1 kann der Operations Manager auch auf den IIS von Windows 8 setzen. Zudem wird die neue dynamische Zugriffskontrolle von Windows Server 2012 unterstütz.
Durch die Integration von Windows Intune und System Center 2012 Configuration Manager SP1 soll sich die Verwaltung von PCs und insbesondere auch mobilen Endgeräten verbessern. Das umfasst auch Windows-RT-Tablets, Smartphones mit Windows Phone 8 und teils iOS- und Android-Endgeräte. (mje)
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