Private Cloud und IT-Management

Microsoft stellt Release Candidate von System Center 2012 zum Download parat

Malte Jeschke


Malte Jeschke ist Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.


 
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Foto: Microsoft
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System Center 2012 hat den Status des Release Candidate erreicht. Die Lösung integriert Cloud Computing und zentrales IT-Management und umfasst insgesamt acht Module wie etwa den System Center Virtual Machine Manager 2012. Administratoren können die Vorabversion testen.
Abseits der bekannten Funktionen hinsichtlich des zentralen IT-Management soll System Center 2012, wenn es nach Microsoft geht, auch das zentrale Tool für den Aufbau und die Verwaltung einer Private Cloud sein. Interessierte Administratoren können sich jetzt den Release Candidate des System Center 2012 herunter laden. Für den Download ist eine Anmeldung per Windows-Live-ID erforderlich.
Aus insgesamt acht Modulen besteht System Center 2012, hierzu gehört auch der Virtual Machine Manager. Dieser erlaubt die Verwaltung und Bereitstellung von virtuellen Maschinen auch in heterogenen Virtualisierungsumgebungen. Wie bereits beim Virtual Machine Manager 2008 unterstützt Microsoft auch VMware-Lösungen, darüber hinaus versteht sich der Virtual Machine Manager 2012 auch mit dem XenServer von Citrix.
System Center 2012 Endpoint Protection liegt der System Center Configuration Manager zugrunde. Endpoint Protection soll die Erkennung von Malware und Explois umfassen und dient der Verwaltung der Client-Sicherheit.
Der eben erwähnte System Center Configuration Manager 2012 bringt eine ganze Reihe von Neuerungen mit sich. Dazu gehört unter anderem die benutzerorientierte Verwaltung. Der Anwender steht im Mittelpunkt, kann selbst natürlich aber mit mehreren Endgeräten arbeiten wie PC, Heimarbeitsplatz oder Smartphone. So lässt sich eine relativ flexible Bereitstellung von Anwendungen vorstellen. Auf dem Arbeits-PC im Büro werden die Anwendungen direkt auf dem System installiert. Arbeitet derselbe Anwender zuhause am heimischen System, kann der System Center Configuration Manager 2012 die Anwendungen dem Nutzer beispielsweise virtualisiert zur Verfügung stellen. So können einer Applikation unterschiedliche Bereitstellungsszenarien zugeordnet sein.
Neben den erwähnten Modulen beinhaltet System Center 2012 noch folgende Bestandteile: Unified Installer, App Controller, Data Protection Manager, Operations Manager, Orchestrator, Service Manager. Informationen zu den Neuerungen des System Center 2012 finden Sie bei Microsoft zusammengefasst. Tipps zum Umstieg finden Sie auch im Ratgeber: Migration auf System Center Virtual Machine Manager 2012. (mje)