11.06.2007
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Foundry präsentiert neuen Monster-Routing-Switch

Als Reaktion auf die stetig wachsenden Kapazitäts- und Leistungsanforderungen in Rechenzentren, Superrechnerumgebungen und Internetknoten hat der Netzausrüster Foundry Networks den Highend-Switch BigIron RX32 auf den Markt gebracht.
Mit mehr als 1536 Gigabit-Ethernet- (GbE-) oder 128 10-Gigabit-Ethernet (10-GbE-)-Ports und einem IP-Switching- und -Routing-Durchsatz von über 2,2 Milliarden Paketen pro Sekunde (PPS) ist der BigIron RX-32 von Foundry Networks der aktuell leistungsfähigste Routing-Switch am Markt. Damit will Foundry Networks den Kapazitäts- und Performance-Bedarf der meisten Unternehmen auch über die nächsten Jahre hinweg sicherstellen.
Gleichzeitig trägt der über 200 Kilogramm schwere Ethernet-Switch mit nur 11,1 Kilowatt Leistungsaufnahme und einem Single-Chassis-Design Umgebungen mit eingeschränktem Platz- und Energie-Budget Rechnung. Konkurrierende Lösungen (angesprochen sind dabei in erster Linie der Cisco „Catalyst 6500“ und der Terascale „E-1200“) bräuchten laut Berechnungen von Foundry für eine ähnliche Funktion rund zwölf Chassis in einer Multi-Stage-Konfiguration, die insgesamt rund 46 Kilowatt an elektrischer Leistung fordern. Die Kühlkosten sollen ebenfalls um den Faktor vier höher liegen.
Für die gute Energieeffizienz des BigIron RX-32 macht Foundry ein neues Design verantwortlich, das auch die speziell für Service Provider gedachten Router "NetIron XMR 32000" und "NetIron MLX-32" erhalten sollen. Hervorzuheben sind dabei der integrierte vertikale Kabelkanal, das modulare Kühlsystem sowie die beiden vom Switch Fabric getrennten Blöcke mit 32 Interface- (oben) und Management-Modulen (unten).
Um die Kosten für Anschaffung und Betrieb zusätzlich zu senken, können beim RX-32 dieselben Schnittstellenmodule wie in den anderen Modellen der BigIron-RX-Serie verwendet werden. Das Gerät ist ab September 2007 verfügbar. Der Listenpreis, einschließlich Management, Fabrics, Netzteile, Kühlung und Kabel-Management, beträgt laut Foundry knapp 215.000 US-Dollar. (Computerwoche/cvi)

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