Test: WLAN-Router nach Draft-n

von Götz Güttich, 26.09.2007 (aktualisiert)

Die Macken von Draft-n

Alle Draft-n-Geräte bringen Risiken mit sich. Da kein einheitlicher Standard existiert, sondern nur Entwürfe, kocht jeder Hersteller in gewisser Weise sein "eigenes Süppchen". Das bedeutet, dass die Draft-n-Komponenten verschiedener Hersteller nicht immer miteinander kommunizieren können.
Um hier auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt es sich also, in einem Netz nur WLAN-Karten und -Router eines einzigen Herstellers einzusetzen. Außerdem garantiert niemand, dass die jetzigen Draft-n-Lösungen auch kompatibel zum endgültigen 802.11n-Standard sein werden, wenn dieser endlich verabschiedet wird. Es kann durchaus sein, dass sich gewisse dieser Produkte dann durch ein Firmware-Update dazu bringen lassen, nach 802.11n-Spezifikationen zu funken, es ist aber genauso möglich, dass dazu Änderungen an der Hardware fällig werden, was bestehende Router und Karten nutzlos machen würde.
Deswegen gibt es keine Investitionssicherheit und die Draft-n-Produkte eigenen sich hauptsächlich für Privatanwender und kleine Büros, die sich einmal eine WLAN-Lösung zulegen möchten, die aber nicht planen, ihr Funknetz später zu erweitern oder auszubauen.
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