22.02.2002, Geprüft: 20.07.2004
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Test: Zwölf Mehrwert-DSL-Router mit 802.11b-WLAN

von Mike Hartmann

Vorteile eines DSL-Routers

Um den Internet-Zugang für mehrere Rechner zu realisieren, hat der Administrator eine Reihe von Möglichkeiten.
Am einfachsten ist die Installation des PPPoE-Treibers auf jedem Arbeitsplatz-Rechner. Allerdings kann dann immer nur ein Mitarbeiter online sein, da die Provider Mehrfach-Logins verhindern. Außerdem muss jede einzelne Station gegen Hacker abgesichert werden.
Die andere Variante ist die Aufrüstung eines normalen Arbeitsplatz-Rechners zum Gateway - beispielsweise mit dem Internet Connection Sharing von Windows. Allerdings muss dieser Rechner in Betrieb sein, wenn andere Benutzer ins Internet wollen, und die Installation einer Firewall ist beinahe verpflichtend, wenn man Hackern nicht Tür und Tor öffnen will. Zudem muss man sicherstellen, dass der Benutzer des Gateway-Rechners nicht die Einstellungen der Firewall verändert. Eine weitere Alternative ist ein dedizierter Server mit Firewall, den man dann bei Bedarf auch gleich noch um File- & Print-Services erweitern kann.
Bei beiden PC-Lösungen besteht jedoch permanent die Gefahr, dass bisher unerkannte Sicherheitslücken von Hackern genutzt werden, um in den Gateway-Rechner und damit das LAN einzudringen. Außerdem muss das Gateway ständig in Betrieb sein und verursacht somit erhebliche Stromkosten. Mit einem DSL-Router lassen sich die meisten dieser Probleme vermeiden oder zumindest abschwächen.
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