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WLAN - die zweite Säule der Unternehmensnetzwerke

18.10.2012 (aktualisiert) | von Jürgen Hill 

Switch und Cloud statt Controller

Die Realisierung einer adäquaten Sicherheits-Policy könnte, so Netgear-Engineer Jankowski, darin bestehen, dass die WLAN-User in verschiedene Nutzerklassen wie Kollegen, Vorstand oder Gäste unterteilt und per VLAN getrennt werden.
Ein anderer Ansatz konzentriert sich auf die Frage: Wo darf welcher Content genutzt werden? Cisco-Techniker Wietrychowski nennt als Beispiel Dateien zur Budgetplanung, die im WLAN nicht geöffnet werden dürfen. Die klassische Data Leak Prevention hält also auch in das Funknetz Einzug.
Aufgrund der gestiegenen Leistungsfähigkeit der Access Points gelten klassische Netz-Controller als überholt. Sie seien nicht mehr in der Lage, den Datenverkehr und Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung und Authentifizierung zu handeln. "Das Ganze skaliert dann nicht mehr", so Jankoswski, "weshalb sich Funktionen in die Switches verlagern werden." Eine Ansicht, die D-Link-Manager Lange nur bedingt teilt. Er glaubt, dass gerade im Mittelstand aus Kostengründen die Controller ihre Stellung halten können. Neues kommen sieht er aus einer anderen Richtung: Die Funktionalität der WLAN-Controller werde sich in die Cloud verlagern. Lesen Sie zu diesem Thema auch unseren Beitrag Test: WLAN-Management aus der Cloud. (mje)
Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation Computerwoche.
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