09.03.2006
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Grundlagen WiMAX Teil 2 - Antennen, Dienstgüten und Produkte

802.16 soll die breitbandige drahtlose Anbindung mit bis zu 75 Mbit/s realisieren und noch in Entfernungen von 50 Kilometern funken.
Die breitbandige drahtlose Anbindung (Broadband Wireless Access – BWA) ist an und für sich keine wirkliche Neuheit. Bereits seit Jahren stehen mit Hilfe von Mikrowellen- und Laserlinks im Sinne von Punkt-zu-Punkt (P2P) beziehungsweise Punkt-zu-Multipunkt (P2MP) Anbindungen zur Verfügung. Während hierfür in der Vergangenheit praktisch ausschließlich proprietäre Protokolle zum Einsatz kamen, versucht man nun mit 802.16, einem neuen Standard aus der IEEE802-Familie, den Markt mit standardisierten und somit günstigeren Produkten zu durchdringen und zu erweitern.
In Bezug auf Marketing und Kompatibilitätstests erfährt der Standard Unterstützung durch das WiMAX Forum, das mittlerweile mehr als 200 Unternehmen vereint. WiMAX steht für Worldwide Interoperability for Microwave Access. Die Technologien sollen mit einer Bandbreite von bis zu 75 Mbit/s noch in Entfernungen von 50 Kilometern funken.
In diesem zweiten Teil beschreiben wir die Antennentechnik, mit der die höhere Reichweite und Datendichte erzielt wird, und die Realisierung von Dienstgüten. Der erste Teil dreht sich um Einsatzgebiete, die grundlegenden Varianten und die verschiedenen Architekturen von WiMAX.

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