Grundlagen der mobilen Datenübertragung
So funktionieren UMTS und HSPA
HSDPA-Zukunft: Schneller, optimierter, effizienter
Neben Signalcodierung und Fehlerkorrektur realisiert HSPA weitere Verbesserungen in der Struktur des UMTS-Netzes. Das wichtigste Ziel ist hier eine Verringerung der Latenzzeiten. Typisch für Mobilfunkübertragungen ist nämlich, dass die Wartezeit auf Antworten deutlich höher ausfällt als vom Festnetz gewohnt. Jede interaktive Kommunikation wird dadurch quälend langsam. Das zeigt sich bereits beim Aufbau komplexer Webseiten, wirkt sich noch viel schlimmer jedoch bei Text- und Audio-Chats, Videokonferenzen und ähnlichen Anwendungen aus.
Bei GPRS sind Ping-Zeiten von 600 Millisekunden und mehr typisch. EDGE konnte den Wert bereits auf 400 bis 500 ms senken, UMTS in der Standardausführung erreicht etwa 200 bis 300 ms. Mit HSPA sinken die Ping-Zeiten auf typischerweise 50 bis 200 ms.

Massiver Anstieg: Seit Mai 2007 konnte HSDPA massiv zulegen. Der Standard bleibt aber dennoch hinter UMTS und EDGE zurück. (Quelle: M:Metrics)
Um die Latenzzeiten zu verringern, war es notwendig, die Steuerung der Paketübertragung (das sogenannte Scheduling) näher an die Basisstationen (Node B) heranzubringen. Diese Funktion, die bei UMTS ursprünglich im Radio Network Controller (RNC) angesiedelt war, wandert bei HSPA deshalb direkt in die Steuerungsmodule der Node B. Dies entlastet die RNC und spart Übertragungszeiten. Zudem sendet HSPA verlorene Datenpakete schneller neu, als es bei UMTS (Release 99) möglich war.
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Shared Channel Transmission und Fast Hybrid Automatic Repeat Request
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Moritz Jäger
02.06.08 09:53
So funktionieren UMTS und HSPA
UMTS, HSDPA und Konsorten entwickeln sich zwar nicht so, wie es die Netzbetreiber gerne hätten (oder




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