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Grundlagen der mobilen Datenübertragung

So funktionieren UMTS und HSPA

von Hannes  Rügheimer, 02.06.2008 (publiziert)
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Praxis macht schrittweise Steigerung notwendig

Man mag sich nun fragen, warum die Spezifikationen immer nur schrittweise festgelegt werden. Der einfache Grund: Sowohl die Bauteile in den Endgeräten als auch die Komponenten im UMTS-Kern- und Funknetz sind von der jeweils verfügbaren Prozessortechnologie abhängig. Höhere Datenraten erfordern leistungsfähigere Bauteile. Nur wenn diese sowohl im Mobilfunknetz als auch in den Handys und Datenmodems zur Verfügung stehen, lässt sich die jeweils spezifizierte Übertragungstechnologie auch tatsächlich in der Praxis realisieren.
In der Praxis bedeutet dies allerdings, dass die Kunden für jeden neuen Geschwindigkeitsschritt oder die Einführung zusätzlicher Übertragungsverfahren wie HSUPA auch neue Hardware kaufen müssen. Nur wenn der eingesetzte Chipsatz bereits auf eine höhere Ausbaustufe ausgelegt ist, lassen sich die vom Netz angebotenen höheren Datenraten eventuell durch ein Firmware-Update nutzen.
Beachten sollte man zudem, dass die angegebenen Datenraten jeweils Maximalwerte sind. Wegen der Besonderheiten der W-CDMA-Funktechnik sinken die praktisch erzielbaren Werte mit der Anzahl der eingebuchten Teilnehmer und der Entfernung zur Funkantenne beziehungsweise zum "Node B". In der Praxis liegen die erzielbaren Werte bei etwa zwei Dritteln bis der Hälfte der jeweiligen Maximalangaben. Letztlich hängen die Datenraten jedoch von der Anzahl der Teilnehmer und dem Netzausbau des jeweiligen Anbieters ab.
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Meinungen zu diesem Artikel (1 von 1)
Moritz Jäger
02.06.08 09:53

So funktionieren UMTS und HSPA
UMTS, HSDPA und Konsorten entwickeln sich zwar nicht so, wie es die Netzbetreiber gerne hätten (oder
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