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Opened Ports Viewer - Geöffnete Ports im Überblick
von
Thomas RieskeThomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.
, 18.12.2012 (aktualisiert)
Das Tool Opened Ports Viewer unterstützt den Anwender, die Kommunikation der eigenen Programme im Auge zu behalten. Lokale Programme tauschen über geöffnete Ports Informationen mit dem Internet aus und stellen einen möglichen Angriffspunkt auf den PC dar.
Funktionalität: Die
Freeware Opened Ports Viewer zeigt eine Tabelle mit allen auf einem Rechner geöffneten Ports sowie den zugehörigen Prozessen an. Das
Tool berücksichtigt dabei Verbindungen über
TCP und UDP. Darüber hinaus bietet das Tool umfangreiche Informationen, etwa zur
PID und Remote-Adresse oder wann die aktuell laufenden Prozesse gestartet sind und wie viele Threads sie enthalten. Besonders hilfreich bei der Analyse sind die Angaben unter
Hauptmodul, anhand deren sich der Dateiname und der Programmpfad eines Prozesses erkennen lassen. Zur besseren Übersicht kann man die Systemprozesse ausblenden oder nur aktive Verbindungen anzeigen.

Opened Ports Viewer: Das Tool zeigt, welche Kommunikationswege aktuell von welchem Prozess genutzt werden.
Auf Wunsch aktualisiert Opened Ports Viewer seine Liste automatisch. Allerdings ist das dafür vorgesehene Drei-Sekunden-Intervall viel zu kurz, um noch sinnvoll mit dem Programm zu arbeiten. Ändern lässt sich dies nicht, dazu fehlt eine entsprechende Einstellmöglichkeit. Hilfreich hingegen ist die Option, die Portliste zu exportieren. Der Anwender kann wählen, ob er sie im HTML-, TXT- oder CSV-Format speichert.
Installation: Opened Ports Viewer ist eine portable Software, die sich ohne Installation nutzen lässt. Nachdem man das 87 KByte große Rar-Archiv in ein beliebiges Verzeichnis entpackt hat, startet ein Doppelklick auf die Datei OPView.exe das Tool. Voraussetzung ist das Microsoft .NET Framework ab Version 2.0.
Bedienung: Den zentralen Platz auf der grafischen Benutzeroberfläche des Tools nimmt die Portliste ein, die sich mit einem Klick auf einen der Spaltenköpfe entsprechend sortieren lässt. Auf diese Weise kann der Anwender zum Beispiel alle Prozesse mit dem Verbindungsstatus Hergestellt oder mit derselben PID schnell anzeigen. Markiert man einen Eintrag aus der Tabelle, erscheinen im unteren Fensterbereich weitere Angaben dazu. Unter Verbindungsinformationen etwa ist neben der lokalen auch die Remote-Adresse sichtbar, unter Prozessinformationen finden sich unter anderem die Session-ID und die Anzahl der Threads. Welche Details zusätzlich zu den Verbindungsinformationen dargestellt werden, kann der Benutzer im Einstellungen-Dialog bestimmen. Die Konfigurations- und Anzeigeoptionen lassen sich über die Symbolleiste aufrufen, sodass in der Regel ein Mausklick genügt, um die gewünschte Aktion auszuführen.
Fazit: Opened Ports Viewer ist ein nützlicher Helfer, wenn es darum geht, offene Ports samt der dazugehörigen Prozesse auf einem Rechner zu ermitteln. Das Tool bietet eine detaillierte Analyse, sodass sich genau erkennen lässt, welches Programm einen Kommunikationskanal auf dem lokalen System etabliert hat. (cvi)
Opened Ports Viewer | Version: | 1.2.2 |
| Hersteller: | |
| Download Link: | |
| Sprache: | Deutsch und andere |
| Preis: | kostenlos |
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| Alternativen: | |