Virtualisierungstipp
VMware Workstation: Probleme mit Netzwerk-Bridge beheben
von
Moritz JägerMoritz Jäger ist freier Autor und IT-Journalist aus München. Seine Themengebiete umfassen IT-Sicherheit, Netzwerk, Windows sowie Lösungen und Tools für die mobile Arbeitswelt, etwa Push-Mail, Übertragungstechnologien, USB-Anwendungen oder Endgeräte und deren Absicherung. Unter anderem schreibt er regelmäßig für TecChannel, PC-Welt, ComputerWoche und ZDNet.de.
, 06.12.2011
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Wer virtuelle Systeme in ein "echtes" Netzwerk einbringen möchte, der nutzt dafür die Bridge-Funktion der virtuellen Netzwerkkarte. Unter Windows kann es aber zu Verbindungsproblemen kommen.
Lösung: Findet eine virtuelle Bridge-Netzwerkkarte keine IP-Adresse, dann kann dies möglicherweise an einem unter
Windows installierten Loopback-Gerät oder einem
VPN-Adapter liegen. Wählt der Hypervisor dieses Gerät, so läuft jede Kommunikation der virtuellen Maschine ins
Netzwerk-Nirvana.

Bridge-Probleme: Erhalten virtuelle Adapter keine IP, kann es an einer falschen Zuweisung des Netzwerkadapters liegen.
Die Lösung steckt im Netzwerk-Manager von VMware. Über diesen lässt sich das Bridge-Interface fest mit einem Netzwerk-Interface verbinden. Den Manager findet man unter Edit- Virtual Network Manager.
Hier findet sich ein Dropdown-Menü, über das man die jeweilige Netzwerkschnittstelle auswählen und dem Bridge-Modus zuweisen kann.
Produkte: Der Tipp funktioniert mit
VMware Workstation für Windows, jedoch nicht mit dem
kostenlosen VMware Player. (mja)