Netzwerk-Tipp
Windows 7 - IPv6 Privacy Extensions abschalten
von
Moritz JägerMoritz Jäger ist freier Autor und IT-Journalist aus München. Seine Themengebiete umfassen IT-Sicherheit, Netzwerk, Windows sowie Lösungen und Tools für die mobile Arbeitswelt, etwa Push-Mail, Übertragungstechnologien, USB-Anwendungen oder Endgeräte und deren Absicherung. Unter anderem schreibt er regelmäßig für TecChannel, PC-Welt, ComputerWoche und ZDNet.de.
, 15.06.2011
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Windows 7 aktiviert standardmäßig die Privatsphärenerweiterung für IPv6-Umgebungen. Normalerweise muss man diese nicht abschalten - wie alle Windows-Funktionen kann man sie aber deaktivieren, etwa, wenn man Tests durchführen möchte.
Lösung: Die Privacy Extensions in
IPv6 sorgen dafür, dass sich ein Client nicht ohne weiteres im Web identifizieren lässt. Die Funktion ist in
Windows 7 standardmäßig aktiv, lässt sich aber zu Testzwecken über die Kommandozeile abschalten.

IPv6 Privacy Extensions: Diese vier Befehle schalten die Privatsphärenerweiterungen in Windows 7 ab.
Das ist beispielsweise nützlich, wenn man einen zentralen
Server mit einer festen IP versehen will oder auf Fehlersuche im
Netzwerk ist.
Dazu sind vier Befehle und eine Kommandozeile mit administrativen Rechten notwendig. Die Befehle lauten:
netsh interface ipv6 set privacy state=disabled store=active
netsh interface ipv6 set privacy state=disabled store=persistent
netsh interface ipv6 set global randomizeidentifiers=disabled store=active
netsh interface ipv6 set global randomizeidentifiers=disabled store=persistent
Produkte: Der Tipp funktioniert mit
Windows 7.