Tipp für das Apple-Betriebssystem
Mac OS X - IPv6-Privatsphärenerweiterungen aktivieren
von
Moritz JägerMoritz Jäger ist freier Autor und IT-Journalist aus München. Seine Themengebiete umfassen IT-Sicherheit, Netzwerk, Windows sowie Lösungen und Tools für die mobile Arbeitswelt, etwa Push-Mail, Übertragungstechnologien, USB-Anwendungen oder Endgeräte und deren Absicherung. Unter anderem schreibt er regelmäßig für TecChannel, PC-Welt, ComputerWoche und ZDNet.de.
, 19.06.2011
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IPv6 wird langsam Realität - unter Mac OS X muss man allerdings die Privatsphärenerweiterungen manuell aktivieren. Das geht über einen Eingriff in die sysctl.conf.
Lösung: Eine Sorge bei
IPv6 ist, dass man aufgrund der IP-Adresse einfach zu erkennen ist - ein Problem, das über die Privacy Extensions im Protokoll bereits behoben ist. Die Privatsphärenerweiterungen sind in
Mac OS X allerdings nicht standardmäßig aktiv.

IPv6 und die Privatsphäre: Dieser Befehl aktiviert die Privacy Extensions in Mac OS X.
Wer die Funktion einschalten will, muss die Datei sysctl.conf ändern oder anlegen, dies geht am schnellsten über das Terminal und den Editor Nano (oder Vi, wer diesen vorzieht). In jedem Fall muss der Editor als Root ausgeführt werden.
Der Befehl dazu lautet:
sudo nano /etc/sysctl.conf
Der Eintrag muss anschließend um folgende Zeile erweitert werden:
net.inet6.ip6.use_tempaddr=1
Anschließend kann man die Datei mit STRG + T speichern, STRG + X beendet Nano.
Nach einem Neustart sollten die Privacy Extensions aktiv sein.
Produkte: Der Tipp funktioniert in allen aktuellen Versionen von Mac OS X. (mec)