LAN, WLAN, Drucker

Nützliche Netzwerk-Tipps für Windows 7

Bernhard Haluschak
Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server- und Netzwerk-Umfeld zurück. Besonders reizvoll sind für ihn neue Technologien wie Virtualisierung und Cloud sowie die rasante Evolution von Smartphone und Tablets. Im diesem Kontext ist für den Fachredakteur auch das Thema Security äußerst wichtig. Die kritische Betrachtung der IT  in Form von Tests und das Auseinandersetzen mit dieser sammelte der Technologie-Experte vor seiner journalistischen Laufbahn in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
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Malte Jeschke


Malte Jeschke ist Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.


 
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Moritz Jäger
Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
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Thomas Rieske arbeitet seit Oktober 2002 als freiberuflicher IT-Fachjournalist und Autor. Zu den Themenschwerpunkten des Diplom-Übersetzers zählen unter anderem Computersicherheit, Office-Anwendungen und Telekommunikation.

TCP/IP-Einstellungen per Netsh im- und exportieren

Export: Mit Hilfe der Net Shell kann man die TCP/IP-Einstellungen exportieren.
Export: Mit Hilfe der Net Shell kann man die TCP/IP-Einstellungen exportieren.
Export: Mit Hilfe der Net Shell kann man die TCP/IP-Einstellungen exportieren.
Mit der Network Shell, kurz Netsh, lassen sich zahlreiche Admin-Aufgaben bequem von der Kommandozeile erledigen. So kann man über die Kommandozeile und Netsh unter Windows die Einstellungen rund um TCP/IP bequem in eine Textdatei exportieren und wieder einlesen.
Einer der weniger bekannten Befehle ist "dump", mit dem sich die kompletten TCP/IP-Einstellungen speichern und exportieren lassen.
Der entsprechende Befehl dafür lautet:
Netsh -c interface dump > Pfad\Dateiname.txt
Um die Konfiguration wieder einzuspielen nutzt man den Befehl
Netsh -f Pfad\Dateiname.txt
Der Tipp funktioniert mit allen aktuellen Windows-Varianten.

Dropbox-Nutzer mit Nmap aufspüren

Nicht jede Firma möchte den Cloud-Speicherdienst Dropbox im Unternehmensnetzwerk haben. Mit Hilfe des Netzwerkscanners Nmap kann man Nutzer aufspüren, die den Dienst betreiben.
Nicht immer sind Firmen erfreut, wenn Nutzer ihre Dateien über den Cloud-Dienst Dropbox mit anderen Rechnern abgleichen. IT-Richtlinien, Compliance-Vorgaben oder einfach Sicherheitsbedenken können dem Einsatz des Dienstes ein schnelles Ende bereiten. Der Netzwerkscanner Nmap hilft Admins, welche die Einhaltung der Richtlinien überprüfen wollen.
Spürhund: Nmap kann per Script die Dropbox-Nutzer im Netzwerk auflisten.
Spürhund: Nmap kann per Script die Dropbox-Nutzer im Netzwerk auflisten.
Spürhund: Nmap kann per Script die Dropbox-Nutzer im Netzwerk auflisten.
Da Dropbox die Ports 80 und 443 nutzt, ist ein normaler Portscan relativ nutzlos. Nmap lässt sich aber alternativ auch mit Hilfe von Scripts auf spezielle Dienste ansetzen.
Spätestens seit Version 5 des Scanners liegt das Script "broadcast-dropbox-listener.nse" bei. Dieses lauscht nach dem Start passiv alle 20 Sekunden, ob sich der Dropbox-Dienst im Netzwerk über UDP-LAN-Sync-Requests auf Port 17500 bemerkbar macht. Findet das Script entsprechende Kommunikation, gibt es die IP und den Namen des jeweiligen Rechners aus.
Das Script wird auf der Kommandozeile in Windows über den Befehl
Nmap --script=Laufwerksname:\Programme\Nmap\scripts\broadcast-dropbox-listener.nse
gestartet, es funktioniert analog auch unter Linux sowie über das grafische Frontend Zenmap. Sollte das Script der eigenen Nmap-Installation nicht beiliegen, kann es hier heruntergeladen werden.
Das Script und Nmap arbeiten unter Windows, Linux und MacOS.

IP-Konfiguration von Windows-PCs einfach ermitteln

Die Informationen, die sich mit dem Befehl "ipconfig" auf der Kommandozeile abrufen lassen, müsste man doch auf der grafischen Windows-Oberfläche bequemer anzeigen können. Unser Tipp zeigt, wie es geht.
In Windows Vista und Windows 7 rufen Sie dazu das Netzwerk- und Freigabecenter auf. Darin klicken Sie neben dem Eintrag für das aktive Netzwerk unter Verbindungen auf den entsprechenden Link. Nach einem Klick auf die Schaltfläche Details… lassen sich die Verbindungsinformationen wie die aktuelle IP- und Router-Adresse oder die Subnetzmaske ablesen.
Netzwerk en detail: Auch auf der grafischen Oberfläche zeigt Windows alle relevanten IP-Informationen an.
Netzwerk en detail: Auch auf der grafischen Oberfläche zeigt Windows alle relevanten IP-Informationen an.
Netzwerk en detail: Auch auf der grafischen Oberfläche zeigt Windows alle relevanten IP-Informationen an.
In Windows XP rufen Sie in der Systemsteuerung die Netzwerkverbindungen auf. Ein Doppelklick auf den entsprechenden Namen, zum Beispiel LAN-Verbindung, ruft den Status auf. Klicken Sie auf der Registerkarte Netzwerkunterstützung auf Details..., und Sie erhalten die gewünschten Daten.
Der Trick funktioniert für Windows XP, Windows Vista und Windows 7.
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