16.11.2001
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Das "mobile Internet" rückt näher

Portable Geräte mit Internetanschluss und eigener IP-Adresse werden immer beliebter, ob Notebooks, digitale Assistenten oder Handys. Für sie spezifizierte die Internet Engineering Task Force das "Mobile Internet Protocol", das bislang allerdings eher ein Schattendasein fristete. In der Kombination mit IPv6 soll Mobile IP nun den Durchbruch schaffen.
Von: Dr. André Zehl
Mit Mobile IP hat die Internet Engineering Task Force eine erweiterte Version des Internetprotokolls (IP) erarbeitet, die für portable Geräte gedacht ist, die an unterschiedlichen Punkten an ein IP-Netz angeschlossen werden. Das sind beispielsweise Notebooks mit Funk-LAN-Adaptern, über die Mitarbeiter von unterschiedlichen Orten innerhalb eines Unternehmens aus auf ein lokales Netz zugreifen. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Krankenhäuser. Dort dienen mobile Geräte dazu, vor Ort die Daten von Patienten abzurufen oder zu bearbeiten.
Die Schnittstelle zum kabelgestützten LAN sind Access Points, die sich in unterschiedlichen IP-Subnetzen befinden können. Allerdings lässt sich Mobile IP auch im kabelgestützten LAN einsetzen, beispielsweise wenn ein Mitarbeiter mehrere Arbeitsstationen nutzt und sich unter derselben IP-Adresse in das Firmennetz einklinkt.

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