17.08.2001
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Verschlungene SAN-Pfade

Für den Aufbau dedizierter Speichernetze hat sich Fibre-Channel durchgesetzt. Der kostengünstige Arbitrated Loop stößt rasch an Leistungsgrenzen, weshalb Unternehmen zunehmend auf die Fabric-Switch-Topologie setzen. Schwachstelle bleibt die unzureichende Standardisierung.
Von: Rainer Graefen
Standards haben das Manko, dass sie nie den aktuellen Stand der technischen Entwicklung erreichen. Dieses gilt auch für Storage Area Networks (SAN). "Führende Unternehmen der Storage-Networking-Branche präsentieren bahnbrechende Interoperabilitäts-Initiative", meldete Brocade Mitte Juni. "Erste echte Interoperabilitäts-Lösung", verkündete auch McData; die Erklärungen von IBM, EMC, Hitachi Data Systems und Compaq lauteten in ähnlicher Weise.
Analysten von IDC und Gartner würdigen die gemeinsame Anstrengung der sechs Hersteller. John McArthur, Vice President Storage Research bei IDC, spricht von einem Quantensprung und Nick Allen, Vice President und Research Director der Gartner Group, bestätigt, dass sich die Marktführer des Problems angenommen haben und den Weg hin zu einer echten Interoperabilität von Fibre-Channel-Switches (FC) freimachen.

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