IT-Verwaltung

Microsoft System Center Service Manager 2010 im Überblick

von Thomas Joos, 03.05.2010
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Aufmacher
Mit dem System Center Service Manager (SCSM) 2010 bietet Microsoft eine zentrale IT-Service-Desk-Lösung an, welche die verschiedenen System-Center-Produkte miteinander verbindet und eine zentrale IT-Prozess-Verwaltung auf Industriestandards ermöglicht.
System Center Service Manager 2010 stellt Prozesse zur Incident- und Problemlösung, für das Change-Management und für das Asset-Lifecycle-Management bereit. Als Plattform für die Automatisierung von IT-Prozessen basiert System Center Service Manager 2010 auf Industrie-Best-Practices wie Microsoft Operations Framework (MOF) oder IT Infrastructure Library (ITIL) und verbindet andere Produkten aus der System-Center-Reihe mit den IT-Prozessen in Unternehmen. Auch die Integration der Produkte anderer Hersteller in die Prozessreihe ist möglich, sodass Unternehmen eine zentrale Verwaltungsplattform und Reporting-Lösung erhalten, die eng mit System-Center-Produkten zusammenarbeitet.

IT-Service-Desk mit System Center Service Manager 2010

Mit der System-Center-Produktreihe bietet Microsoft Lösungen an, mit denen sich die IT-Landschaft im Netzwerk technisch überwachen und konfigurieren, Software verteilen und Fehler vermeiden oder schnell beheben lassen. Vor allem stehen dazu in Unternehmen System Center Operations Manager zur Überwachung und System Center Configuration Manager zur Konfiguration der angebundenen Server und Arbeitsstationen im Active Directory zur Verfügung.
Alles im Griff: zentrale Verwaltungsoberfläche des System Center Service Manager 2010.
Alles im Griff: zentrale Verwaltungsoberfläche des System Center Service Manager 2010.
Alles im Griff: zentrale Verwaltungsoberfläche des System Center Service Manager 2010.
Meistens besteht das Problem – vor allem in größeren Umgebungen – darin, diese Produkte mit den IT-Prozessen und den ITIL- oder MOF-Reglements zu verbinden. Aus diesem Grund ist eine zentrale Schnittstelle für technische Produkte und Anwendungen zur Überwachung der IT-Prozesse, vor allem im Bereich Change-Management oder Incident-Management, notwendig. System Center Service Manager (SCSM) 2010 ist als zentrale Verwaltungskonsole und Knotenpunkt sowie integraler Bestandteil der System-Center-Produktfamilie gedacht und soll die System-Center-Produkte in die IT-Prozesse besser integrieren und zentral verwaltbar machen. Dabei geht es nicht um eine technische Konsole, sondern um die effiziente Verbindung von Überwachung, Konfiguration und damit einhergehendem Change-Management. System Center Service Manager bildet Schnittstellen zwischen den verschiedenen Produkten in der System-Center-Reihe, verknüpft und automatisiert Vorgänge. Requests kann SCSE auf Wunsch selbstständig erstellen, ebenso Änderungen durchführen und Maßnahmen dokumentieren. Verwalten und konfigurieren können Administratoren die Anwendungen über eine übersichtliche und einheitliche Benutzeroberfläche.
Die Software hat die Aufgabe, Support-Anfragen von Benutzern effizient zu verwalten und deren Bearbeitung im Unternehmen zu verbessern, zu überwachen, zu dokumentieren und nachvollziehbar zu machen. Bestandteile sind Incident-, Problem-, Change- sowie Asset- und Konfigurations-Management. Administratoren erkennen schnell die enge Anbindung an MOF oder ITIL. Ein entscheidender Vorteil der Lösung besteht darin, dass sie sich sehr flexibel und einfach nutzen und effizient integrieren lässt. Allerdings sins einiges an Wissen um System Center Operations Manager (SCOM) und System Center Configuration Manager (SCCM) sowie eine bereits erfolgte Integration von ITIL oder MOF im Unternehmen notwendig.
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