02.04.2007
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Netzinfrastruktur für das 10-Gbit-Zeitalter

von Uli Geub
Oft werden Netzwerke und Verkabelungssysteme falsch spezifiziert. Detailliertes Wissen über Netze stellt sicher, dass ein Verkabelungssystem von heute auch den Anforderungen von morgen genügt.
Bei einem notwendigen Austausch der Verkabelungsinfrastruktur entstehen den Unternehmen hohe Belastungen, einhergehend mit kostspieligen Unterbrechungen des Geschäftsbetriebs. Bei der Spezifizierung eines Netzwerks sollten daher unter anderem die erwartete Steigerung der Bandbreite, die (voraussichtliche) Entwicklung der Nutzerzahl und die Entfernung der Arbeitsplätze vom Netzwerk-Switch berücksichtigt werden.
Darüber hinaus spielt es eine Rolle, ob das Unternehmen drahtlose Netze sowie Voice-over-IP- (VoIP- ) und Power-over-Ethernet (PoE-)Anwendungen einsetzen will. Auch voraussichtliche Veränderungen im passiven Netzwerk (Umzüge, neue Patches und Veränderungen, so genannte MACs - move adds and changes) sind einzukalkulieren. Ferner sollte die Verbindung mit aktuellen und künftigen Komponenten und mit Software bedacht werden.
Um in der Entscheidungsphase den Überblick in punkto Systemauswahl zu behalten, gilt es, die nachfolgenden fünf W's zu berücksichtigen:
  • Welche Technologie ist aktuell?
  • Welche Technologie wird in Zukunft global eine Rolle spielen?
  • Welche Technologie bietet die erwartete Sicherheit?
  • Welche Verkabelungslösung ist wo und wann sinnvoll?
  • Was kostet die jeweilige Lösung über die gesamte Nutzungszeit?

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