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Die beliebtesten DSL-Router des Jahres 2012

Bernhard Haluschak
Bernhard Haluschak ist als Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server- und Netzwerk-Umfeld zurück. Besonders reizvoll sind für ihn neue Technologien wie Virtualisierung und Cloud sowie die rasante Evolution von Smartphone und Tablets. Im diesem Kontext ist für den Fachredakteur auch das Thema Security äußerst wichtig. Die kritische Betrachtung der IT  in Form von Tests und das Auseinandersetzen mit dieser sammelte der Technologie-Experte vor seiner journalistischen Laufbahn in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.
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Foto: D-Link
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DSL-Router sorgen für eine sichere Verbindung zwischen dem Internet und den lokalen LAN- und WLAN-Geräten. Die aktuellen Systeme bieten aber weitaus mehr Funktionalität, als nur den Datenverkehr zu regeln. Die folgenden DSL-Router waren im Jahr 2012 bei den TecChannel-Lesern die Favoriten.
Für kleine Unternehmen oder im Heimbereich ist ein Internetzugang essentiell. Die zentrale Schnittstelle zwischen lokalen Netzwerk und dem Internet bildet dabei üblicherweise ein DSL- Router. Dieser stellt die Verbindung zwischen Büro und Außenwelt her und steuert den reibungslosen und sicheren Datenverkehr. Der Datenaustausch erfolgt bei den gängigen DSL-Routern per LAN oder WLAN.
Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl eines Routers ist die Sicherheit. Setzt man auf WLAN, so muss die Verbindung zumindest mit WPA verschlüsselt sein. Noch besser ist natürlich WPA2. Hilfreich sind dabei auch Geräte, die mehrere Zugangspunkte (Multi-SSID) erstellen können. Über diese lassen sich auch verschiedene Geräte in separate Netzwerke unterteilen.
Multi-SSID macht auch im Home Office Sinn. Denn meist wird der Router nicht nur für berufliche Zwecke, sondern auch für private Dinge genutzt. Hier empfiehlt es sich, den Anwendern ein WLAN mit starker Verschlüsselung und eventueller Zertifikatsabfrage einzurichten, das direkt den Zugang zur Firma gewährt. Die anderen SSIDs lassen sich schwächer absichern, erhalten aber "nur" den direkten Zugriff auf das Internet. Nicht nur das WLAN, auch das kabelgebundene Netzwerk sollte sich in mehrere virtuelle LANs unterteilen lassen. Das schafft nicht nur eine besser Ordnung im Netzwerk, so wird auch verhindert, dass falsch konfigurierte Geräte das Netzwerk komplett lahmlegen.
Ein anderes Thema sind die internen Management-Funktionen des Routers. In erster Linie ist ein Monitoring für die angeschlossenen Systeme essentiell. Darüber hinaus sind Filter-, Steuer- und VPN-Funktionen wichtig. Hier unterscheiden sich professionelle gegenüber Systemen für den Heimeinsatz sehr.
Wie bei unseren regelmäßigen Auswertungen der DSL-Router mit drei Monaten Messzeitraum haben wir auch bei der Jahresliste die Seitenabrufzahlen der Produkte durch die Leser in der TecChannel-Produktdatenbank ermittelt. Im Fall der beliebtesten DSL-Router des Jahres wurde der gesamte Jahreszeitraum berücksichtigt.
In diesem Jahresüberblick tun sich Produkte, die bereits zu Beginn des Jahres erschienen sind, naturgemäß etwas leichter. Denn diese DSL-Switches haben mehr Zeit, um Klicks der TecChannel-Leser einzufahren. (hal)
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