Von 10 GBit/s bis 100 GBit/s

Ratgeber: Wann lohnt sich welches Gigabit-Ethernet?

24.08.2012 (aktualisiert) | von Bernd  Reder

Alternative: SFP+ mit Direct Attach

Bei den Anschlussarten bietet sich der Einsatz von Small Form Factor Pluggable + (SFP+) in Verbindung mit 10-Gbit/s-SFP+-Kupfer-Direct-Attach-Kabeln (DAC) an. Der Anwender kann damit Kupferkabel und Lichtwellenleiter nutzen, Stichwort höhere Flexibilität. Die Nachteil sind jedoch die kurze Reichweite von 7 Metern und der relativ hohe Preis, bedingt durch die optischen Komponenten.
Hauptdarsteller: Laut Intel wird sich 10GBase-T bei 10-Gigabit-Ethernet - neben Direct Attach (DC) - zur dominierenden Kabel- und Verbindungstechnik entwickeln.
Hauptdarsteller: Laut Intel wird sich 10GBase-T bei 10-Gigabit-Ethernet - neben Direct Attach (DC) - zur dominierenden Kabel- und Verbindungstechnik entwickeln.
Hauptdarsteller: Laut Intel wird sich 10GBase-T bei 10-Gigabit-Ethernet - neben Direct Attach (DC) - zur dominierenden Kabel- und Verbindungstechnik entwickeln.
Foto: Intel
Dennoch erfreut sich DAC nach Aussage von Intel unter den Anschlusstechniken für 10 GbE großer Beliebtheit. Allerdings wird sich 10GBase-T in den kommenden Jahren zur dominierenden Technik entwickeln. 10GBase-CX und Glasfaserverbindungen verlieren dagegen an Boden.

End-of-Row versus Top-of-Rack

In einem Rechenzentrum, im dem Virtualisierung eingesetzt wird, gibt es laut dem Netzwerkspezialisten Fluke grundsätzlich zwei Topologien, um Server und Netzwerkkomponenten anzubinden: "End of Row" (EoR) und "Top of Rack" (ToR). Nach Angaben der Experten hat die konventionelle Topologie mit einem 1-Gbit/s-Lin pro Sever den Nachteil, dass sie nur schwer im Nachhinein geändert werden kann. Bei einer EoR-Struktur sind Switch Fabric und physikalische Verbindungen voneinander getrennt. Die virtualisierten Server sind in diesem Fall über 1- oder 10-Gigabit-Links mit dem Switch verbunden, dieser wiederum über 10 GbE mit einem Aggregation Rack.
Gut zu wissen: Eine Alternative zu End-of-Row-Konfigurationen ist ein Top-of-Rack-Konzept. Dabei wird jedem Rack ein Switch zugeordnet.
Gut zu wissen: Eine Alternative zu End-of-Row-Konfigurationen ist ein Top-of-Rack-Konzept. Dabei wird jedem Rack ein Switch zugeordnet.
Gut zu wissen: Eine Alternative zu End-of-Row-Konfigurationen ist ein Top-of-Rack-Konzept. Dabei wird jedem Rack ein Switch zugeordnet.
Foto: Fluke
Bei einer Top-of-Rack-Konfiguration wird ein Switch auf jedem Rack platziert. Dieser ToR-Switch verbindet alle Element im Rack und stellt über 10 GbE - oder künftig auch 40- oder 100 GbE - eine Verbindung zu einem Aggregation Rack her. Laut Fluke haben beide Ansätze spezielle Vorteile. ToR ist flexibler in Bezug auf Änderungen, modularer und benötigt eine weniger strukturierte Verkabelung. EoR kommt mit weniger Switches und sogenannten Trunk-Connections aus, ist einfacher zu managen und erfordert weniger Änderungen an einer vorhandenen Infrastruktur.
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