Wie weit ist der IPv4-Nachfolger?

Der Status quo von IPv6

von Moritz JägerKonstantin Pfliegl, 02.02.2011 (aktualisiert)
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Aufmacher
Bereits 1998 wurde IPv6 als Nachfolger von IPv4 definiert - doch auch zwölf Jahre später steckt das Protokoll noch immer in den Kinderschuhen. TecChannel hat die Provider erneut zum Status von IPv6 befragt.
IPv6 geistert sein Jahren durch die Presse, immer wieder wird der Nachfolger des aktuellen IPv4-Systems als Lösung angepriesen. Doch wie sieht es aktuell aus? Dieser TecChannel-Artikel frägt die Leute, die es wissen müssen - die Provider. Wir haben zum zweiten Mal verschiedene Provider befragt und ihre Antworten zusammengefasst.
Wer sich aktuell mit dem Thema beschäftigt, stößt häufig auf IPv6-Tunnellösungen. Diese werden inzwischen recht häufig genutzt, um die Datenpakete über bestehende IPv4-Netze zu leiten. Die verschiedenen Systeme bieten dabei jeweils Vor- und Nachteile, bergen aber auch Sicherheitsrisiken.
Den weitaus größten Teil des Artikels machen die technischen Grundlagen zu IPv6 aus. Darin tragen wir noch einmal zusammen, was sich mit der neuen Technik ändert, wie Header und Adressen aufgebaut sind und welche Arten der Adressen es gibt.
Einen recht guten Überblick über die Verbreitung von IPv6 liefert diese Präsentation von Google. Der Suchmaschinenkonzern fragt die IPv6-Informationen in regelmäßigen Abständen ab. Dazu werden die AAAA-Records stichpunktartig überprüft. Das Ergebnis: Die Zahl der IPv6-Hosts ist noch verschwindend gering, steigt aber am Wochenende. Das liegt mutmaßlich daran, dass Heimanwender eher mit dem neuen Protokoll experimentieren. Vor allem bei Mac OS X sei die Verbreitung sehr hoch, hier kommt bei rund der Hälfte der Macs das Tunnelprotokoll 6to4 zum Einsatz.
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Meinungen zu diesem Artikel (2 von 2)
Moritz Jäger
04.03.11 10:00

Huh, natürlich. Danke für den Hinweis.
Gotschek
03.03.11 09:42

Der Status quo von IPv6
"Dabei werden die Datenpakete von IPv4 in der Nutzlast von IPv4-Paketen befördert und am Endpun
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