Ratgeber Netzwerk

Kaufberatung: Der richtige Router für kleine Unternehmen

von Moritz Jäger, 02.12.2012 (aktualisiert)
Aufmacher
Ohne Netzwerk kann kaum noch ein Unternehmen arbeiten. Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Router zu, der die Verbindungen zu den Geräten steuert und verwaltet. In diesem Ratgeber erläutern wir, welche Funktionen ein Business-Router zwingend haben sollte.
Netzwerke sind in den vergangenen Jahren zum Synonym für Flexibilität Expansion geworden. Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile, wenn ihre Mitarbeiter auch von unterwegs oder von zu Hause aus einen sicheren Zugriff auf das Firmennetz haben. Doch auch wenn es um kleine Filialen oder Büros geht, benötigen diese meist einen gesicherten und stabilen Zugang zum Netzwerk. Dabei gilt es aber einige Dinge zu beachten.
Auch wenn es mittlerweile Router für weniger als 50 Euro gibt, so sind diese doch meist nur sehr einfach in den Funktionen und entsprechen kaum den Sicherheitsanforderungen der meisten Firmen. Außerdem sollte man die Backup-Funktionen nicht außer Acht lassen.
In diesem Beitrag geben wir Ihnen eine Entscheidungshilfe und stellen die wichtigsten Ausstattungsmerkmale vor, die ein moderner Router oder Access Point aufweisen sollte. Nicht jedes Gerät muss sämtliche Optionen beinhalten, Sie sollten aber vor allem bei der Sicherheit keine Abstriche machen.

Einsatzszenarien von Routern

Hardware: Business-Router gewinnen selten Designpreise, warten aber mit deutlich mehr Funktionen auf. Der Lancom 1751 kann beispielsweise seine Position per GPS bestimmen und verweigert den Dienst, wenn er gestohlen wird.
Hardware: Business-Router gewinnen selten Designpreise, warten aber mit deutlich mehr Funktionen auf. Der Lancom 1751 kann beispielsweise seine Position per GPS bestimmen und verweigert den Dienst, wenn er gestohlen wird.
Hardware: Business-Router gewinnen selten Designpreise, warten aber mit deutlich mehr Funktionen auf. Der Lancom 1751 kann beispielsweise seine Position per GPS bestimmen und verweigert den Dienst, wenn er gestohlen wird.
Foto: Lancom
Es gibt mehrere Szenarien, in denen ein sicherer Zugang in das Firmen-LAN verfügbar sein muss. Dabei kann man zwei größere Bereiche unterscheiden. Der erste Bereich ist der rein berufliche Zugriff. Das betrifft beispielsweise Filialen, Verbindungen zu Dienstleistern wie Kreditkarteninstitute oder Außenbüros. Hier hat der Administrator den kompletten Traffic unter Kontrolle und kann einschränken, welche Daten, Protokolle und Dienste zulässig sind.
Der zweite Einsatzbereich ist im Home Office. Hier ist es anders als beim Filial-Konzept. Meist ist nur ein Bruchteil des eigentlichen Traffics für das Firmennetz bestimmt. Daher macht es hier mehr Sinn, die sensiblen Daten vorher auszusortieren, um das Netz und vor allem die VPN-Infrastruktur nicht zu überlasten. Hier bieten sich Dienste wie VLAN oder eine Multi-SSID an, um eine Trennung von beruflichen und privaten Übertragungen vorzunehmen. Dennoch gibt es auch überlappende Bereiche, die in beiden Einsatzszenarien wichtig sind, wie Sicherheit und Management.
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