Mobile-CPU für Tablets und Smartphones

NVIDIA stellt Tegra 4 vor

Christian Vilsbeck
Christian Vilsbeck ist als Redakteur bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf längjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück. Client- und vor allem Server-CPUs zählen zu seinem Spezialgebiet. Außerdem betreut der vor seiner Fachredakteurslaufbahn als Laboringenieur tätige Experte das Themenfeld Storage und führt Tests von NAS-Systemen, SSDs und Festplatten durch. Sein Interesse widmet er zunehmend auch mobilen Themen wie Smartphones und Tablets.
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Foto: NVIDIA
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NVIDIA hat auf der CES in Las Vegas mit dem Tegra 4 seine neue Generation mobiler Prozessoren vorgestellt. Der Nachfolger des Tegra 3 nutzt ein Quad-Core-Design auf Basis des Cortex A15 sowie einen fünften Stromsparkern. Der Tegra 4 soll 2,6 mal schneller sein als der Vorgänger.
Mit dem Tegra 3 hat NVIDIA erstmals seine Technologie 4-PLUS-1 vorgestellt. Der Quad-Core-Prozessor auf Basis von ARMs Cortex-A9 besitzt einen fünften Stromsparkern, der für weniger aufwendige Aufgaben verwendet wird.
Beim neuen Tegra 4 bleibt NVIDIA bei diesem Konzept. Allerdings basieren die vier Hauptrechenkerne nun auf ARMs modernen und leistungsfähigeren Cortex-A15-Design. Auch der fünfte Stromsparkern ist laut NVIDIA in der zweiten Generation nochmals sparsamer und schneller. Wie beim Tegra 3 ist der fünfte Kern für "leichte" Tasks wie den Standby-Modus oder Musik abspielen verantwortlich.
Deutlich aufgebohrt hat der Hersteller eigenen Angaben zufolge auch die im Tegra 4 integrierte GeForce GPU. Statt 12 Kerne wie beim Tegra 3 gibt es nun 72 Cores. Der neue Tegra 4 soll auch HDR-Bilder mit einer Live-Preview sowie Aufnahmen ohne Verzögerung erlauben. HDR-Videos sollen ebenfalls möglich sein.
Mit dem Tegra 4 unterstützt NVIDIA auch den optionalen Icera i500 Chip für den 4G-LTE-Support. Insgesamt soll der Tegra 4 laut NVIDIA bei identischen Szenarios 45 Prozent weniger Energie als der Tegra 3 benötigen. Smartphones sollen damit 14 Stunden HD-Video-Playback erlauben. Der Tegra 4 unterstützt auch 4K-Videos. Neben dem sparsameren Betrieb soll der neue Prozessor auch die 2,6-fache Performance im Vergleich zum Tegra 3 ermöglichen.
Wann es erste Tablets und Smartphones mit dem Tegra 4 geben wird, hat NVIDIA noch nicht bekannt gegeben. (cvi)
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