PDAs im Unternehmens-Einsatz

von JÜRGEN MAUERER , 10.06.2003 (aktualisiert)
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Aufmacher
Der mobile Zugriff auf Daten, die im Unternehmensnetz abgelegt sind, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Integration von PDAs stellt jedoch eine große Herausforderung für die IT-Abteilung dar.
DaimlerChrysler, BMW, Bayer, Puma und die Deutsche Bank haben eines gemeinsam: Sie setzen PDAs konzernweit oder zumindest in einzelnen Abteilungen ein. Vorreiter bei DaimlerChrysler war die Entwicklungsabteilung schon vor knapp zwei Jahren. Wegen häufiger Besprechungen und der hohen Mobilität der Entwickler synchronisiert seitdem jeder Mitarbeiter seine Termine via PDA mit dem zentralen Gruppenkalender.
Auch BMW, Bayer & Co. führen beziehungsweise führten PDAs ein, um PIM-Daten wie Kontakte, Termine und Aufgaben mit der Groupware des Unternehmens abzugleichen oder unterwegs auf E-Mails zuzugreifen. E-Mail und PIM-Daten markieren meist den Einstieg in die mobile Strategie. Im nächsten Schritt geht es um die Übertragung von beispielsweise Textdokumenten oder Präsentationen, Umsatzdaten oder Excel-Sheets auf den PDA; das alles natürlich orts- und zeitunabhängig.
Richtig kompliziert aber wird es bei geschäftskritischen Applikationen wie Kunden- und Vertriebsinformationssystemen (CRM = Costumer Relationship Management) oder betriebswirtschaftlicher Standard-Software wie SAP. Diese Anwendungen basieren auf relationalen Datenbanken im Backend (Oracle, SQL Server, Sybase) mit teilweise komplexen Verknüpfungen, die auch auf dem PDA abzubilden sind.
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