Test: Linux-PDA Agenda VR3d

von JÜRGEN MAUERER , 12.02.2001
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Ausblick

Wenn Agenda Computing die Bugs der "Betaversion" VR3d rechtzeitig behebt, dürfte im April der erste kommerzielle PDA verfügbar sein, der komplett auf Linux setzt. Der VR3e hat allerdings nur eine Chance gegen die Konkurrenz, wenn er fehlerfrei und stabil läuft sowie genügend Anwendungen zur Verfügung stellt.
Bisher sieht es bei den Anwendungen noch etwas mau aus. Agenda will aber mit der Markteinführung im April weitere Applikationen wie Taschenrechner oder Spiele zum Download bereitstellen. Außerdem setzt der Hersteller voll auf Open-Source und bietet auf seiner Developer Website die Quellcodes des Betriebssystems sowie aller Applikationen an. Auch der Linux-Kernel ist frei zugänglich. Daher ist damit zu rechnen, dass sich genügend Programmierer aus der Open-Source-Gemeinde finden, die Anwendungen für den Linux-PDA entwickeln.
Ob der VR3e aber wirklich mit den etablierten Palm OS-, Windows CE- und EPOC-Geräten konkurrieren kann, muss sich erst noch erweisen. Jürgen Schuster, Geschäftsführer von Agenda Computing, Berlin, jedenfalls ist optimistisch. Er hält in den nächsten zwei Jahren einen Marktanteil von 5 bis 7 Prozent in Deutschland für realistisch. (jma)
Quickinfo
Produkt
Agenda VR3d
Hersteller
Prozessor
66 MHz 32 Bit NEC VR4181 MIPS
Speicher
8 MByte RAM und 16 MByte Flash
Betriebssystem
Linux VR
Display
160x240 Pixel bei 16 Graustufen
Schnittstellen
IrDA, seriell
Preis
580 Mark
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