Handspring Visor: Konkurrenz für Palm
Fazit
Vor allem die Erweiterungsmöglichkeit über den Springboard-Port und der schnelle Hotsync über USB machen den Visor interessant. Bei allen anderen Eigenschaften unterscheidet sich der Visor nur marginal von den Palm-Computing-Modellen. Neben den Verbesserungen auf der Software-Seite beim Kalender und Taschenrechner bleiben aber einige Wermutstropfen: Unverständlich ist, warum Handspring das Betriebssystem nicht in einem Flash-ROM untergebracht hat: Das derzeit ausgelieferte PalmOS 3.1 ist eigentlich bereits veraltet und bringt besonders für Besitzer von Mobiltelefonen mit integriertem Modem und IrDA-Schnittstelle erhebliche Nachteile mit sich. Bei Betriebssystem-Updates wird es daher in Zukunft wohl heißen: "Nicht für Handspring-Kunden".
Auch das integrierte Mikrofon bleibt vorerst wertlos, da entsprechende Springboard-Karten derzeit noch nicht verfügbar sind.
Trotz allen Problemen im Detail bleibt der Visor eine ernst zu nehmende Alternative zu den Palm-Organizern: Schließlich kann derzeit kein Modell von Palm-Computing mit Erweiterungsslot und USB-Anschluss aufwarten. Auch preislich ist Handspring derzeit ungeschlagen: Der Visor Solo wird umgerechnet rund 300 Mark, der Visor Deluxe 500 Mark kosten. Der Vertrieb der Handspring-Produkte soll ab Mai über die großen Elektronik-Ketten erfolgen. (fkh)
Produkt | Handspring Visor |
|---|---|
Hersteller | |
Typen | Visor Solo mit 2 MByte, Visor mit 2 MByte und Cradle, Visor Deluxe mit 8 MByte und Cradle |
Betriebssystem | PalmOS 3.1H, kein Flash-ROM |
Besonderheiten | Springboard für Erweiterungen, Cradle mit USB erhältlich |
Preise | Visor Solo ca. 300, Visor ca. 350 und Visor Deluxe ca. 500 Mark |
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