Nutzen durchaus umstritten

Privat-IT am Arbeitsplatz: Mythen und Realität

12.05.2012 | von Werner Kurzlechner (Autor) 
Werner Kurzlechner
Werner Kurzlechner stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen.

Tipps für die Anwender

Neben Support-Fragen machen die Befragten mehrheitlich Sorgen um die IT-Sicherheit, den Verlust von Daten und die Compliance. Im Kern wurzeln diese Bedenken laut Freeform Dynamics alle darin, dass die durch die Verbraucherbrille überzeugenden Lösungen nicht für Business-Zwecke gestaltet wurden. Selbst wenn es oftmals durchaus möglich sei, diese Anwendungen im Unternehmen sicher zu nutzen, sei dies zumeist mit erheblichem Aufwand von Seiten der IT verbunden.
Klare interne Regeln für den Umgang mit privaten Endgeräten und Web-Services sind aus Analystensicht ein wichtiger Schritt, um die Herausforderung der Konsumerisierung zu managen. Vorhanden sind sie derzeit nur in einem Teil der befragten Unternehmen. Jenseits dessen hat Freeform Dynamics einige Tipps für IT-Abteilungen parat: in Sicherheits- und Zugangsfragen aufmerksam sein, die Vorzüge von Desktop-Virtualisierung nutzen, auf geräteunabhängige Applikationen setzen, die eigenen Monitoring- und Management-Ressourcen kritisch überprüfen und bei Bedarf ausbauen.
"Der potenzielle Business-Nutzen ist in der Theorie vorhanden - vor allem für Firmen mit einem hohen Anteil mobiler Mitarbeiter, sofern für diese eine effektives Umfeld geschaffen wird", lautet Viles Fazit zur Konsumerisierung. Allerdings müssten sich die Anwender auch darauf einstellen, dass das Managen dieses Trends erst einmal Geld kosten wird.
Die Studie "The Consumerisation of IT" ist bei Freeform Dynamics erhältlich. (mje)
Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag unserer Schwesterpublikation CIO.de.
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