HSDPA und Messaging
Test Nokia E75: Kompakt trotz Tastatur

Das Business-Handy Nokia E75 bringt eine ausziehbare Tastatur sowie überarbeitete E-Mail-Funktionen für unterwegs mit. Wir zeigen, was das Smartphone gut macht – und wo es hinter seinen Vorgängern zurückstehen muss.
Nokia erweitert seine Business-Serie mit dem Nokia E75. Das Besondere an dem neuen Smartphone: Unter dem Display ruht eine komplette Tastatur, die sich ähnlich wie beim HTC Touch Pro quer herausziehen lässt. Damit wird die Positionierung des Handys deutlich: Nokia will das E75 Vielschreibern und mobilen E-Mail-Nutzern schmackhaft machen. Neben der Tastatur hat das Nokia E75 daher standardmäßig den Nokia Messaging Client sowie Mail for Exchange vorinstalliert. Notes-Nutzer profitieren von der Unterstützung für Lotus Traveler.
Für die Verbindung ins Internet stehen neben WLAN (b, g) auch Bluetooth sowie UMTS/HSDPA zur Verfügung. Ein GPS-Empfänger ist ebenfalls vorhanden, gehört er doch mittlerweile zur Grundausstattung eines High-End-Smartphones. Kartenmaterial liegt in Form der Anwendung Nokia Maps bei, Käufer erhalten außerdem einen Gutschein, mit dem sie die Navigationskomponente drei Monate lang kostenlos nutzen können. Daneben liegen noch weitere Gutscheine in der Packung. Besitzer eines neuen E75 können für fünf Euro Musik bei Nokia Comes with Music einkaufen und erhalten ein N-Gage-Spiel für ihr Smartphone.

Nokia E75: Das Business-Gerät aus der E-Serie überzeugt durch hochwertige Verarbeitung. (Quelle: TecChannel/Nokia)
Wie alle E-Series-Geräte der zweiten Generation nutzt Nokia einen Micro-USB-Port für den Anschluss des Datenkabels. Eine kleiner Neuerung dabei: Erstmals kann sich ein Gerät der E-Serie auch über die USB-Schnittstelle aufladen.
Schöner Schein
Am Aussehen des E75 gibt es wenig auszusetzen. TecChannel hatte die silberne Version des E75 im Test. Wer es gerne bunter hat, der kann zu einer rot eingefärbten Variante greifen. Durch die vielen Metallapplikationen wirkt das E75 angenehm wertig, vor allem die metallene Akku-Abdeckung fällt positiv auf. Der Bildschirm ist ebenfalls schön groß geraten, das QVGA-Display besitzt eine Bildschirmdiagonale von 6,1 cm (2,4 Zoll). Die Auflösung liegt bei 240 x 320 Pixeln, mittlerweile der Quasi-Standard im Smartphone-Bereich. Die Inhalte selbst werden scharf dargestellt.


Auf der Rückseite findet sich eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Blitz. Die Abmessungen des E75 liegen bei 118,8 x 50 x 14,4 mm. Damit ist es von den Abmessungen in etwa vergleichbar mit dem Nokia E66, ebenfalls ein Slider. Dennoch fordert das verbaute Metall seinen Tribut. Mit Akku wiegt das E75 137 Gramm, für die Brusttasche im Hemd ist das grenzwertig. Die ausziehbare Tastatur lässt sich mit den Daumen gut bedienen, auch die Mehrfachbelegung der Tasten wirkt durchdacht. Praktisch: Die Bluetooth-Funktion erhielt eine eigene Taste, sodass sich der Nahbereichfunk schnell ein- und ausschalten lässt.
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Meinungen zu diesem Artikel (2 von 2)
Moritz Jäger
19.05.09 13:52
Hallo Ralf_Wieler, persönlich sind mir bislang nur wenige Visitenkarten mit QR Code unterge
Ralf_Wieler
19.05.09 13:02
Test Nokia E75: Kompakt trotz Tastatur
Insgesamt ein gelungener Testbericht zu einem guten Business-Smartphone. Seit knapp 4 Wochen nutze




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