Marktübersicht Enterprise-Wikis

Professionelle Wikis für den Unternehmenseinsatz

von Dr. Klaus Manhart, 20.12.2007

Intranet-Anforderungen

Fast alle Wiki-Tools enthalten inzwischen zumindest als Plugin einen WYSIWYG-Editor, in der Regel einen HTML-Editor von der Stange. Dadurch hat die früher als wesentliches Wiki-Merkmal geführte „Syntax für alle“ an Bedeutung verloren. So muss nicht mehr für jedes Wiki ein eigener Code gelernt werden.
Spezielle Herausforderungen warten auf Wikis im Intranet. Hier muss die Struktur des Wikis oft an die Organisation des Unternehmens angepasst werden. Beispielsweise möchten bestimmte Abteilungen abgetrennte Bereiche, zu denen nur die eigenen Mitarbeiter Zugang haben. Für diese Zwecke ist vor allem ProWiki geeignet. Es lässt sich hervorragend an die Organisation eines Unternehmens anpassen und ermöglicht es beispielsweise, von jeder Seite aus ein komplettes neues Unterwiki zu starten.
Ein weiteres Problem ist die in Unternehmen vorherrschende breite Vielfalt unterschiedlicher Datenformate. Beispielsweise müssen oft Office-Dokumente in ein Wiki eingepflegt werden, was die meisten Wiki-Systeme derzeit kaum leisten können. MediaWiki erlaubt zwar den Import diverser Datenformate, es übernimmt aber nur einfache Formatierungen.
Diese Lücke höherer Ansprüche schließen kommerzielle, auf Unternehmensbedürfnisse zugeschnittene Wiki-Systeme wie das von Google aufgekaufte JotSpot. JotSpot teilt Wiki-Seiten in Typen wie Spreadsheets, Web Page oder Calender ein und schlägt damit Brücken zur Office-Welt. Der gehostete Dienst nimmt derzeit jedoch keine neuen Nutzer auf.
Probieren geht über Studieren: ProWiki lässt sich in einer Sandbox testen. (Quelle: Prowiki.org)
Probieren geht über Studieren: ProWiki lässt sich in einer Sandbox testen. (Quelle: Prowiki.org)
Probieren geht über Studieren: ProWiki lässt sich in einer Sandbox testen. (Quelle: Prowiki.org)
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