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Was Bewerber fordern und Firmen bieten

16.12.2012 | von Werner Kurzlechner (Autor) 
Werner Kurzlechner
Werner Kurzlechner stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen.
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Nirgendwo sind Bewerbern Gehalt und flexible Arbeitsorte wichtiger als hierzulande, so eine Studie im Auftrag von SuccessFactors. Und: HR-Abteilungen nutzen Social Media oft nur partiell. Am anspruchsvollsten ist die in den besten Jahren befindliche Generation X.
Personalchefs nutzen Social-Media-Tools immer noch nur partiell als Instrument zur Besetzung neuer Stellen. Das geht aus einer internationalen Studie von Dimensional Research im Auftrag des mittlerweile zu SAP gehörenden HR-Software-Anbieters SucessFactors hervor.
Wahl der Mittel: Diese Instrumente nutzen Personalmanager, um geeignete Jobkandidaten zu scouten.
Wahl der Mittel: Diese Instrumente nutzen Personalmanager, um geeignete Jobkandidaten zu scouten.
Wahl der Mittel: Diese Instrumente nutzen Personalmanager, um geeignete Jobkandidaten zu scouten.
Foto: SuccessFactors
Das Hauptthema der Umfrage unter mehr als 1500 HR-Chefs in sechs Ländern ist allerdings ein anderes: der Umgang von Firmen mit Forderungen von Jobkandidaten und Arbeitnehmern. Hier zeigen sich beträchtliche Unterschiede zwischen den Generationen und deutsche Besonderheiten. Hierzulande ist etwa im internationalen Vergleich das Geld häufiger Verhandlungsgegenstand als anderswo.
Erstaunlich ist aber primär, dass Social Media im HR-Bereich bei weitem noch nicht die Rolle spielt, wie man es als Außenstehender vermuten würde. Etwa die Hälfte der Befragten gibt an, überhaupt keine Web 2.0-Plattformen oder Internet-Jobbörsen zur Identifizierung interessanter Jobkandidaten zu nutzen.

Facebook in den USA beliebt, Xing in Deutschland

Jeweils ein Viertel der Befragten nutzt zu diesem Zweck LinkedIn, Facebook sowie einschlägige Karriereseiten wie Monster oder Dice. Zwölf Prozent inspizieren bei der Personalsuche auch das Gezwitschere auf Twitter. Nur jeweils rund fünf Prozent setzen dabei auf Xing, BranchOut und interne Social-Media-Plattformen.
Deutsche Besonderheiten: Die Übersicht zeigt nach Ländern geordnet, was Bewerber so alles fordern.
Deutsche Besonderheiten: Die Übersicht zeigt nach Ländern geordnet, was Bewerber so alles fordern.
Deutsche Besonderheiten: Die Übersicht zeigt nach Ländern geordnet, was Bewerber so alles fordern.
Foto: SuccessFactors
Mit 29 Prozent ist in dieser Hinsicht laut Studie Facebook in den USA ein besonders beliebtes Instrument. "Die Befragten aus den Niederlanden weisen die höchste Wahrscheinlichkeit einer Nutzung von LinkedIn (32 Prozent) und Twitter (19 Prozent) auf", so Dimensional Research weiter. "Und diejenigen aus Deutschland sind die aktivsten User von Xing (22 Prozent) und Karriereportalen (37 Prozent)."
Noch ausgeprägter als bei der Personalsuche ist die Aversion gegen Social Media bei den Personalmanagern bei der Kommunikation mit Bewerbern im Rekrutierungsprozess. 61 Prozent kommunizieren über keinen dieser Kanäle. Jeweils 17 Prozent tun es via LinkedIn und Facebook, zwölf Prozent schicken SMS. Twitter und Video-Gespräche etwa über Skype werden von zehn Prozent genutzt, nur fünf Prozent kommunizieren über Xing. In Deutschland ist auffällig, dass Xing deutlich populärer als anderswo ist und von 18 Prozent als Kommunikationskanal genutzt wird - das ist der internationale Höchstwert.
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