rsync - Heap-Überlauf

04.12.2003
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Hoch kritisch: Über eine Schwachstelle in rsync kann beim Betrieb als Server ein externer Angreifer das System kompromittieren.
Veröffentlichung
04.12.2003
Warnstufe
Hoch kritisch
Auswirkung
Systemzugriff
Angriffsweg
von extern
OS
Linux
Unix
Software
rsync 2.x

Beschreibung

Über eine Schwachstelle in rsync kann beim Betrieb als Server ein externer Angreifer das System kompromittieren.

Die Sicherheitslücke beruht auf einem nicht näher beschriebenen Begrenzungsfehler, über den der Angreifer einen Heap Overflow verursachen kann.

Ein erfolgreicher Angriff ermöglicht das Ausführen beliebigen Codes im Rechtekontext des rsync-Servers.

Anmerkung: Über eine Kombination aus dieser Schwachstelle sowie einer Sicherheitslücke in Linux, die eine Rechteausweitung ermöglicht, wurden bereits Server im Internet kompromittiert.

Weitere Einzelheiten zur Rechteausweitung unter Linux finden Sie hier:
/_misc/secunia/index.cfm?secuniaId=1585

Lösung

Aktualisieren Sie auf Version 2.5.7.
http://samba.org/rsync/download.html

Filtern Sie, sofern möglich, den Datenverkehr zum rsync-Dienst (Port 873/tcp) so, dass sich nur vertrauenswürdige Systeme verbinden können.

Es empfiehlt sich, den (in der Voreinstellung ohnehin aktivierten) chroot-Mechanismus als grundlegende Abwehrmaßnahme zur Begrenzung möglicher Folgen von Attacken einzusetzen.

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