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  1. #1
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    SATA (WD) oder SAS (Seagate) für Server?

    Liebe Forianer,

    wir planen für unser Schulnetzwerk die Anschaffung eines neuen Servers. Vorrangig geht es um die Datenverwaltung der User, wobei es z.B. sein kann, dass zeitgleich möglichst schnell Daten an mehrere Benutzer verteilt werden sollen (z.B. beim Verteilen von Unterlagen an eine Klasse), d.h. besonders wichtig ist ein möglichst schneller Dateitransfer. Da wir zudem einen hohen Speicherbedarf haben, wurden Angebote für Server mit 10 Festplatten zu je 2TB eingeholt, die dann im RAID 10 zusammengeknüpft werden.

    Grundsätzlich hätte ich gerne SAS-Festplatten gehabt, wobei hierbei von Seagate die ST32000444SS angeboten wurde, einige Anbieter haben aber von WD die WD2002FYPS als SATA-Platte angeboten. Von der Belastungsmöglichkeit im Dauerbetrieb sind beide wohl gleich (MTBF je 1,2Mio Stunden), daher die Frage, welche Vor-/Nachteile nun die beiden Kontrahenten jeweils bieten??

    Kann mir hier mal jemand mit seinem techn. Knowhow auf die Sprünge helfen??

    Vielen Dank schon im voraus und schöne Grüße
    Sascha Zimmermann

  2. #2
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    Hallöchen,

    ich leite ein Systemhaus und möchte daher unbedingt meinen Senf zu dieser Sache beisteuern. Habe mich extra dafür registiert :-)

    Also:
    Wenn wir hier von 10x2TB ausgehen haben wir im Raid10 ja lediglich 10TB nutzbaren Speicherplatz. Ausserdem sollte dann unbedingt noch eine 11. Platte als Hotspare reinstecken.

    Im Raid 5 mit 1 Hotspare hättet ihr bei 10 Platten aber schon 16TB nutzbaren Speicher.

    Und nun kommen wir zu den relevanten Punkten:
    - bei einem gescheiten HW-Raid-Controller (SW-Raid ist hier totaler Blödsinn) ist es bei dieser Nutzungsart total irrelevant, wie schnell die Plattenanbindung ist. Lediglich wenn ihr viele IOs bräuchtet, um eure Schüler mit einem dicken SAP-System zu verwalten *lol* solltet ihr SAS nehmen.
    Auch müsst ihr bedenken, dass die wahrscheinliche Anbindung via 1 oder 2 GBIT-Ethernet die Leistung unterschreitet, die diese Plattenbündel liefern würden.

    Summa summarum solltet ihr also bei SATA-Platten bleiben da hier der Preistunterschied einfach zu krass ist.
    2TB SATA ~ 110€ netto
    2TB SAS ~ ab ca. 275€ netto

    Insofern rate ich euch zu einem weiteren Vergleich und einer eingehenden Beratung hinsichtlich wirklich gebrauchter Leistungsparameter.

    Was für eine Schule seid ihr denn und von wie vielen Schülern reden wir hier eigentlich? Ich hoffe >=500 ...???

    Gruß
    Alibembali

  3. #3
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    Und nun kommen wir zu den relevanten Punkten: bei einem gescheiten HW-Raid-Controller (SW-Raid ist hier totaler Blödsinn) ist es bei dieser Nutzungsart total irrelevant, wie schnell die Plattenanbindung ist. Lediglich wenn ihr viele IOs bräuchtet, um eure Schüler mit einem dicken SAP-System zu verwalten *lol* solltet ihr SAS nehmen.Auch müsst ihr bedenken, dass die wahrscheinliche Anbindung via 1 oder 2 GBIT-Ethernet die Leistung unterschreitet, die diese Plattenbündel liefern würden. wir planen für unser Schulnetzwerk die Anschaffung eines neuen Servers. Vorrangig geht es um die Datenverwaltung der User, wobei es z.B. sein kann, dass zeitgleich möglichst schnell Daten an mehrere Benutzer verteilt werden sollen (z.B. beim Verteilen von Unterlagen an eine Klasse), d.h. besonders wichtig ist ein möglichst schneller Dateitransfer. Da wir zudem einen hohen Speicherbedarf haben, wurden Angebote für Server mit 10 Festplatten zu je 2TB eingeholt, die dann im RAID 10 zusammengeknüpft werden.

  4. #4
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    Hallo Zimmersa,

    setze doch das Betriebssystem des Server auf eine RAID 1 Konfiguration (eine Platte ziehen, Updates und Konfigurationen machen, restarten, alles läuft, zweite Platte wieder einstecken und synchroniseren lassen) auf, hier machen 2 SAS-Platten zwischen 200 und 400 GB Sinn.
    Alles Andere ist in einem RAID 5, bestehend aus SATA-II Platten (z. B. Hitachi Ultrastar, hoher MTBF) gut aufgehoben. Eine Hot Spare würde ich einplanen.
    Zu den Controllern:
    Ein Adaptec maxCache™ 5805Q oder Promise der Supertrak EX sErie werden gute Dienste leisten.

    Grüße,

    Consult4storage

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