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  1. #11
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    FullAck, Ubuntu 8.10 hat jetzt auch die "Universe" und "Multiverse" Repositories per default im Paketmanager aktiviert - früher mussten sie noch von Hand hinzugefügt werden. In diesen Softwareverzeichnissen steht unter anderem Software bereit, für die der Ubuntu-Hersteller Canonical nicht geradestehen möchte - wie beispielsweise Multimedia-Codecs, für die normalerweise Lizenzgebühren zu zahlen wären.

    So bald der Rechner mit dem Internet verbunden ist, holen sich die Mediaplayer bei einer unbekannten Mediadatei die benötigten Codecs nach einer Rückfrage automatisch, und zwar nicht nur für MP3, sondern auch für MPEG, DivX, WMA etc.

    Diese Repositories sind ja gerade der große Vorteil von Linux gegenüber Windows. Wenn man seine Software immer über die Werkzeuge seiner Distribution installiert, dann stehen einem ohne große Suchen im Web zehntausende von Programmen praktisch auf Knopfdruck zur Verfügung und werden auch zentral auf dem aktuellen Stand gehalten.

    Insofern ist ein Linux ohne permanente Internetverbindung eigentlich sowieso nur sehr eingeschränkt nutzbar.

  2. #12
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    Stimmt ja - das mit den Repositories hatte ich vergessen zu erwähnen. Ist mir jetzt bei 8.10 auch zum ersten Mal aufgefallen, dass Multiverse mit dabei war. Müsste mal gucken, ob die Backports auch automatisch mit drin sind...

    War auch extrem begeistert, als nach dem ersten Start gleich die Meldung kam, dass für meine Grafikkarte propietäre Treiber vorhanden wären - ob ich die denn wohl laden wolle... (hab ne NVidia GTX260). Hatte da eigentlich auch damit gerechnet, zuvor noch in den Quellen rumpfriemeln zu müssen.
    Beste Grüße,
    WITM55

    sicherer E-Mail-Kontakt: Über den Schlüssel 3DE6FF44 (zum Beispiel über Server http://wwwkeys.de.pgp.net/ mit dem Suchstring 0x3DE6FF44 zu beziehen)

    Code:
    BOFH Excuse #227: Fatal error right in front of screen.

  3. #13
    emerald Gast
    Zitat Zitat von mettlog Beitrag anzeigen
    Insofern ist ein Linux ohne permanente Internetverbindung eigentlich sowieso nur sehr eingeschränkt nutzbar.
    Dieser Behauptung läßt sich kaum beipflichten.
    Wenn Linux eingerichtet ist braucht es nicht dringend Internet, ist bei vernünftiger Einrichtung ja quasi schon alles dabei. Windows ohne Internet ist kaum sinnvoller als Linux, nur bissel Multimedia-Kram (was für Codecs immer noch öfter mal Internet haen will) und Inet-Kram (Browser, Email) dabei, nix mehr. Da kann man mit ner Linux-Basisinstallation wohl deutlich mehr anfangen als mit Windows.
    Für Updates braucht man bei beiden Systemen Inet, Programme aktuell halten erfolgt bei Windows öfter noch manuell (bzw. gar nicht) oder jedes Programm bringt seinen eigenen Updater mit, in einer vernünftigen Distribution ist das alles an einer Stelle im Paketmanager enthalten.
    Größenmäßig nehmen sich die Updates für Windows und Linux wohl kaum etwas, Windows Updates und alle Programme dazu sind auch locker mal viele hundert MByte an Updates.
    Wer keinen Online-Rechner besitzt braucht bei beiden Systemen keine permanente Inet-Verbindung.

  4. #14
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    Guten Abend,

    ich habe Eure Thread's mit Aufmerksamkeit gelesen. Arbeite nach wie vor mit Ubuntu ( als 2. BS neben XP ) auf meinem Läppi. Gefällt mir sehr gut. Aaaaaber nun kommt das grosse Aber:

    mein alter Handheld HP Jornada 680e ist unter Linux nicht lauffähig - mein DVD Manager bietet keine Linuxlösung - am schlimmsten würde es meine FiBu am Logistikrechner treffen, fahre diese seit 1995 ( Sage PC-Kaufmann ) wegen der Vorjahreszahlenvergleiche die automatisch bei Bilanzen und G+V Aufstellung in % oder Euro angezeigt werden.
    Ich habe im Netz zwar einige FiBu Pakete für Linuxdistributionen gefunden ( Preis wäre nicht relevant ), es gibt aber keinerlei Importmöglichkeiten der Buchhaltungszahlen aus dem Windows zu Linux. Hinzu kommt noch, das die Aufbewahrungsfristen für Finanzbuchhaltung und Warenwirtschaft jetzt nicht mehr 10 Jahre betragen sondern Z-Grabstein.

    Ich lass mich aber gerne eines Besseren belehren, ob einer von Euch eine Möglichkeit sieht, die ganzen Werte ( ca 1Mio Buchungen ) aus der Windows FiBu in eine Linux FiBu zu transferieren.

    Das ist eigentlich auch der Hauptgrund, warum ich bisher so misstrauisch gegenüber Linux war und womöglich auch noch bin.

    Gruss aus Hamburg
    - carsten2409 -

  5. #15
    emerald Gast
    Wenns nur ein Programm ist und es keine Dinge wie HW-Dongle und sowas hat dann würde ich dafür mal Wine ins Auge fassen (aua :P) und probiern ob sich die Buchhaltungssoftware da installieren undbetreiben läßt. Wegen einem Programm muss man eigtl. kaum noch auch Windows bleiben sondern kann halt 'Umwege' nutzen.
    Ich hab so nur Linux laufen (wie man sicher aus der Sig feststellen kann) und Windows in ner virtuellen Maschine, damit fahr ich recht gut für die paar noch nur Windows-Programme die unter Wine noch nicht recht wollen. Das Windows braucht da noch nicht einmal Netzzugang und damit auch den ganzen 'Sicherheitskram' nicht.

    Habe Jan. 06 einen neuen Rechner gekauft (zusammengebaut) und auf diesem Windows nur noch nebenbei und stattdessen Linux als Haupt-Betriebssystem und habe den Umstieg bis jetzt keine Minute bereut. Das Linux macht insgesamt viel weniger Ärger und Probleme als das Windows vorher machte, ich habe seit Erstinstallation die Platte noch nicht formatiert und auch das Linux nicht neu installiert, nur laufende Updates mitgemacht.
    Am Anfang mag es etwas mehr Arbeit sein, mehr Suchmaschinen im Internet befragen, aber nach und nach kommen trotz Updates kaum noch Probleme.

  6. #16
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    Re: emerald

    Danke für Deinen Ratschlag. Ich habe auf der ersten Seite deses Threads bereits nach
    Emulatoren gefragt und Jürgen Donauer hat mir hier auch WINE kurz erklärt.

    Aus seinem Statement konnte ich ableiten, daß WINE nur bestimmte WINPROG simulieren kann.

    Ich werde es trotzdem mal mit der FiBu versuchen. Kurze Fragen noch, ist WINE downloadbar? auf Ubuntu lauffähig?

    Ist in Knoppix enthalten, doch diese Distribution dauert mir beim Hochfahren zu lange, Ubuntu ist in diesem Fall wesentlich schneller.

    MfG - carsten2409 -

  7. #17
    emerald Gast
    Wine simuliert keine Programme, Wine bildet (derzeit leider erst) einen Teil der Windows-Systemschnittstellen - Bibliotheken und Kern - nach. Damit können Programme, die sich auf nur auf die nachgebildeten Schnittstellen beziehen unter Wine ausgeführt werden als wenn sie unter Windows laufen würden.
    Wine ist is eigtl. jeder x86- und amd64-Distribution als Paket zu finden oder aber unter Wine HQ als Paket und Quellcodes herunterladbar.
    Ein großer Teil der Wine-Quellen sind auch in ReactOS zu finden: www.reactos.org
    Das kann ein für die Zukunft interessanter Weg sein um Windows-Programme zu nutzen aber vom MS-Zwang (Hardware-Anforderungen, unnötigen Grafikschnickschnack, ...) zu lösen.

  8. #18
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    Re: emerald
    Re. sturmtiger und jürgen donauer - thread ich bins leid... (Autor)

    Ich bin wieder in diesem Thread, weil ich das Thema eingestellt habe.

    @ zu emerald - wine habe ich auf Ubuntu nach grosser Tüftelei soweit in Betrieb, daß mein Total-Commander und auch der DVD-Manager laufen, allerdings lässt die Grafik zu wünschen übrig. ( trotz vorgenommener Pixeländerung ) Grafik und Sound sind für mich eine der wichtigsten PC-Komponenten!!

    @ zu jürgen donauer mit dem Tip VirtualBox - Zuerst braucht mal mal ein lizensiertes XP, daß ist schon mal Vorausetzung und für mich eine Selbstverständlichkeit. Mein 22 Zoll TFT wurde unvermittelt, trotz Vollbildmodus zu einem 14Zöller mit dickem Trauerrand oben, rechts, unten und links. Das ist für mich keine Alternative, trotz der besseren Einstellmöglichkeiten gegenüber VirtualPC. ( läuft total im Vollbildmodus, egal wie gross der TFT ist ) Na ja, irgendwie auch verständlich ,daß Util heisst ja schliesslich VirtualBox.

    @ zu jürgen donauer mit dem Tip Ubuntu auf dem schnellen QuadCore - hatte gedacht es würde hier richtig Tempo machen, Irrtum, auf meinem alten Athlon4200 läuft Ubuntu deutlich schneller, trotz geringerer Hardwareausstattung.

    @ zu sturmtiger - bin am Bootloader schon verzweifelt, bis jetzt noch immer nicht optimal konfiguriert. Mein VISTA konnte er nicht booten trotz Anzeige. Habe dann herausgefunden, daß der Eintrag - boot (hd1,1) statt (hd0,0) gesetzt werden muss. Lief dann auch, freu freu, aber nur einmal, beim nächsten Bootvorgang waren meine gänderten Einträge wieder zurückgesetzt. Ändern kann man zwar, doch lassen sich die Veränderungen nicht auf Dauer speichern. Hinzu kommen noch meine höchst miserablen Englischkenntnisse. Dein Statement über die Linpusdistribution hört sich vielversprechend an.

    Zwischenfazit : Als reiner Internetrechner ist Ubuntu gegenüber Windows klar im Vorteil, daß hat mich klar überzeugt.
    Ich werde mich aber erstmal mit Literatur eindecken, gründlich lesen und mich erst dann wieder zu Wort melden, wenn ich wenigstens ein bischen KnowHow im Gehirn gespeichert habe, statt tagelang herumzuexperimentieren.

    MfG - carsten2409 -

  9. #19
    emerald Gast
    Zitat Zitat von carsten2409 Beitrag anzeigen
    @ zu sturmtiger - bin am Bootloader schon verzweifelt, bis jetzt noch immer nicht optimal konfiguriert. Mein VISTA konnte er nicht booten trotz Anzeige. Habe dann herausgefunden, daß der Eintrag - boot (hd1,1) statt (hd0,0) gesetzt werden muss. Lief dann auch, freu freu, aber nur einmal, beim nächsten Bootvorgang waren meine gänderten Einträge wieder zurückgesetzt. Ändern kann man zwar, doch lassen sich die Veränderungen nicht auf Dauer speichern.
    Die Änderungen müssen vom laufenden Linux-System in der /boot/grub/menu.lst geändert werden, dann sind die permanent, nur vom Boot-Prompt ist nur temporär geändert.
    Geändert von emerald (01.12.2008 um 23:01 Uhr)

  10. #20
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    @carsten2409: hast Du denn die XP-Grafiktreiber für VirtualBox installiert? Nur dann sind höhere Auflösungen als 800x600 möglich. Bei mir geht XP mit ner hohen Auflösung.

    Alternative wär noch VMWare Workstation. Das funktioniert auch sehr gut. Vor allen Dingen der Unity-Modus ist was sehr sehr feines. Da hast Du zur Linux-Menuleiste noch die Windows-Menuleiste mit Zugriff auf alle Programme. Es sieht dann so aus, als wuerde das Windows-Programm direkt in Linux laufen. Aber das ist nicht kostenlos.

    Warum es in Deinem Quadcore langsam ist muesste man tiefer analysieren. Verstehen tu ich das grad nicht ...

    Gruß,
    Juergen
    (bb|[^b]{2})/ -- that is the question!

    http://www.dive-hive.com

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