Hallo Leute,
ich habe ein Problem mit jedlicher Linux Distri auf meinem Asus P4T-E Board. Nach dem Hochfahren braucht Linux tierisch lange den Desktop aufzubauen (ca. 3 min), und jedliche Anwendung zu starten dauert auch ewig.
Ich habe Mandrake 9.0 Community, RedHat 9.0 und Suse 8.2 ausprobiert. Bei Suse habe ich noch ein Kernel-Update auf 2.6.5 durchgeführt. Hat alles nichts gebracht. In der Suse Hardwareliste sieht mein Board natürlich nicht gut aus (support "partially").
Meine Hardware ist wie folgt:
- Asus P4T-E, i850-Chipsatz
- Intel Celeron 2400 MHz
- 2x 256MB Rimm PC800 Samsung
- ATI Radeon 9600SE
- 2x 80GB Maxtor IDE ( auf Masterplatte ist XP, auf Slaveplatte ist Suse )
- Standard Netzwerkkarte mit Realtek 8139 Chipsatz
Das kann doch nicht sein, dass Linux mit dem Intel Chipsatz nicht klar kommt.
Hat von euch jemand eine Idee, was das sein könnte?
Ich Danke euch im Vorraus.
Gruß _sysop
Ergebnis 1 bis 5 von 5
Thema: Linux auf Asus P4T-E
-
30.04.2004, 23:21 #1
TecChannel-Pemium
- Registriert seit
- 10 2003
- Ort
- Bremen
- Beiträge
- 53
Linux auf Asus P4T-E
-
01.05.2004, 00:11 #2
Könnte evtl. ein Hardwaredefekt sein.
Ich hatte die selben Symptome auf meinem Notebook.
Allein das installieren (von SuSe und WinXP) dauerte jeweils über 2 Stunden, Win 98 dagegen lief problemlos.
Habs dann zum reparieren gegeben, dann liefs wieder wie geschmiert.
Es lag ein Defekt am Chipsatz vor.Sie: Du kannst einfach keine sachliche Diskussion führen.
Er : Ach ja? Und du stinkst!
-
01.05.2004, 01:30 #3
Registrierter Benutzer
- Registriert seit
- 03 2003
- Ort
- Berlin
- Beiträge
- 43
Hi,
probier eine Debian Netinst aus.
Die ist tagesaktuell und der Fehler möglicherweise bereits behoben.
http://gluck.debian.org/cdimage/testing/sid_d-i/i386/
Ansonsten gibt dir der Befehl 'dmesg' evtl. mehr Hinweise auf das Problem.
Ciao. NitroniX
-
02.05.2004, 19:00 #4
TecChannel-Pemium
- Registriert seit
- 10 2003
- Ort
- Bremen
- Beiträge
- 53
Hallo Leute,
dank erstmal für die raschen Antworten.
Das Problem ist schätze ich mal tiefgründiger. Unter anderem findet Linux beim Hochfahren den Floppy-Controler nicht.
Ich habe das Problem in englischsprachigen Foren gefunden. Dort wird erklärt, dass man erstmal die richtige Bios Version haben muss und dann den Kernel noch ein bischen bearbeiten soll, weil Linux das Bios nicht richtig auslesen kann und dann den Floppy-Controler nicht findet.
Funktionieren tuen auf gar kein Fall Beta-Bios Versionen. Ich brauche aber das Beta-Bios damit der olle Celeron erkannt wird.
"dsmeg" bestätigt diese Problem.
Es ist einfach kein "Linux-Board"!
Ich hatte dieses Phänomen schon mal bei einem ASUS-Board namens TUSL2-C. Damals telefonierte ich aber mit Suse. War leider Ergebnislos. Ich glaube ein 386er Board wäre schneller gewesen.
Ich bin fest der Meinung, dass Linux mit der Chipsatz Konstellation nicht klar kommt. Nicht nur North- und Southbridge, sondern auch die ganzen Controler für die OnBoard Peripherie sind entscheidend.
Ich lege mir jetzt ein P4PE-X zu, damit ich den Celeron wenigstens noch verarbeiten kann. Und das Board wird voll von Linux unterstützt. Ist auch nur ein Zweitrechner zur Programmierung.
Danke _sysop
-
04.05.2004, 23:27 #5
TecChannel-Pemium
- Registriert seit
- 10 2003
- Ort
- Bremen
- Beiträge
- 53
Hallo Leute,
ich habe da noch einen Nachtrag zu machen:
Wer seine Linux Distri an einen Router mit DHCP hängt, könnte das Problem haben, dass sein System tierisch langsam läuft.
Seit dem ich der Netzwerkkarte eine feste Adresse gegeben habe, läuft das System wie geschmiert. Anscheinend mag es Linux nicht mit dynamischen Adressen zu arbeiten.
Gruß _sysopGruß _sysop
Es gibt nichts, was nicht geht!
Aktive Benutzer
Aktive Benutzer
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)





Zitieren


Lesezeichen